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Schmuggel: Falsche Schwangere versteckt zwei Kilogramm Kokain ++ Exekution: Sechste Hinrichtung in Japan seit Dezember

Falsche Schwangere versteckt zwei Kilogramm Kokain

Von einem kugelrunden Babybauch hat sich die Anti-Drogen-Polizei am Flughafen der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá nicht beirren lassen: Als eine Beamtin die angebliche Schwangere genauer unter die Lupe nahm, entdeckte sie zwei Kilogramm Kokain hinter einem um den Bauch geschnallten Latexbeutel. Die 28-jährige Sozialarbeiterin aus Kanada hatte die Schwangerschaft vorgetäuscht, um die Drogen nach Toronto zu bringen. In Kolumbien wetteifern Drogenschmuggler um die einfallsreichsten Tricks, um die verbotene Ware über die Grenze zu schmuggeln. Beamte fanden die verbotenen Substanzen bereits in Computern, Büchern, Parfum oder Schuhen. Oft riskieren Kuriere ihr Leben und verschlucken die Drogen.

Sechste Hinrichtung in Japan seit Dezember

In Japan ist am Donnerstag trotz Protesten von europäischen Regierungen und Menschenrechtsorganisationen ein 73 Jahre alter Mann hingerichtet worden. Justizminister Sadakazu Tanigaki gab die Vollstreckung der Todesstrafe bekannt. Der Mann war unter anderem wegen tödlicher Schüsse auf einen Restaurantbesitzer vor neun Jahren verurteilt worden war. Es war die sechste Hinrichtung, seit der konservative Ministerpräsident Shinzo Abe im Dezember die Regierung übernommen hat. Neben den USA ist Japan die einzige Industrienation, die Menschen hinrichtet. Nach Angaben des Justizministeriums sitzen derzeit 132 Menschen in den Todeszellen. Todeskandidaten sitzen oft jahrelang in ihren Zellen.