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Studie: Zahlreiche Ufo-Hinweise auf einen Schlag entkräftet ++ Technik: App für Muslime zeigt im Flieger den Weg nach Mekka ++ Botanik: Titanwurz blüht und müffelt in Leipzig ++ Schmuck: Trödelmarktkauf entpuppt sich als Kunstwerk

Zahlreiche Ufo-Hinweise auf einen Schlag entkräftet

Mit einer umfangreichen Studie über Spionage-Flüge der US-Streitkräfte in den Jahren 1954 bis 1974 hat der Geheimdienst CIA zahlreiche Hinweise auf unbekannte Flugobjekte (Ufos) auf einen Schlag entkräftet. Die 400-Seiten-Studie enthält bislang unbekannte Einzelheiten zu dem Spionage-Flugzeug U-2, das im Kalten Krieg in der Stratosphäre eingesetzt wurde. Da diese Maschinen in rund 20 Kilometer Höhe verkehrten, wurden sie selbst von Piloten der üblichen Passagierflugzeuge in einer Flughöhe von drei bis sechs Kilometern für Ufos gehalten. Die Studie über die Programme U-2 und Oxcart in den Jahren 1954 bis 1974 enthüllt Vorgänge, die sich auf der sogenannten „Area 51“ in der Wüste von Nevada abspielten.

App für Muslime zeigt im Flieger den Weg nach Mekka

Zeitverschiebung und wechselnde Flugzeugpositionen: Im Flieger kann ein gläubiger Muslim schnell einmal beim Beten durcheinanderkommen. Eine neue App der Firma Crescentrating aus Singapur will hier Abhilfe schaffen. Sie meldet sich, wenn die nächste Gebetszeit ansteht und zeigt auch gleich an, in welcher Richtung Mekka liegt. Die App mit dem Namen „Crescent Trips“ ist zunächst für Apple-Geräte wie das iPhone verfügbar, teilt das Unternehmen mit. Sie funktioniert auch im Offline-Modus.

Titanwurz blüht und müffelt in Leipzig

Im Botanischen Garten der Universität Leipzig blüht ein Exemplar der größten Blume der Welt – und stinkt. Am Freitagabend hatte sich der Blütenstand der Titanenwurz geöffnet, wie der Botanische Garten meldete. Das ist ein sehr seltenes Ereignis. Denn die Titanenwurz (Amorphophallus titanum) öffnet nur alle fünf bis zehn Jahre ihre Blüte und das nur für ganz kurze Zeit. Ihr Blütenstand gilt als größter im Pflanzenreich. Lästig ist der Aasgeruch, den das Gewächs während der Blüte verströmt.

Trödelmarktkauf entpuppt sich als Kunstwerk

Ohne es zu wissen, hat eine Frau auf dem Trödelmarkt ein Schmuckstück des Künstlers Alexander Calder gekauft. Vor acht Jahren hatte sie dafür 15 Dollar bezahlt. Jetzt stellte sich heraus, dass die 38 Zentimeter lange Kette 1938 von Alexander Calder gestaltet worden war. Der Amerikaner ist vor allem für seine großen Mobiles bekannt. Die Kette wird jetzt beim Auktionshaus Christie’s versteigert. Das Unternehmen rechnet mit einem Erlös für das Schmuckstück von 300.000 Dollar (225.000 Euro).