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Venezuela: Banden schneiden Frauen die Haare ab ++ Marokko: 39-Jährige bringt Jungen in Flugzeug zur Welt ++ Großbritannien: Ärger über Daten sammelnde Mülleimer in London

Banden schneiden Frauen die Haare ab

Eine neue Form der Kriminalität versetzt Frauen in Venezuela in Angst und Schrecken. Vor allem im Bundesstaat Zuila überfallen Banden langhaarige Frauen und schneiden ihnen die Haare ab, wie mehrere örtliche Medien unter Berufung auf die Opfer berichteten. Offenbar verkaufen die Verbrecher das Haar dann an Schönheitssalons, die Haarverlängerungen anbieten oder Perücken anfertigen. Eine Sondereinheit mache nun Jagd auf die Täter, sagte der Polizeichef der Stadt Maracaibo, Alejandro Querales, am Montag. Wer Opfer der Banden werde, solle sich bei der Polizei melden. Aus Schamgefühl hatten viele Betroffene offenbar von einer Anzeige abgesehen.

39-Jährige bringt Jungen in Flugzeug zur Welt

Auf einem Flug von Casablanca nach Bologna hat eine 39-jährige Frau einen Jungen zur Welt gebracht. Die Wehen hätten am Sonntag kurz nach dem Start der Maschine der Fluggesellschaft Royal Air Maroc eingesetzt, berichtete die amtliche marokkanische Nachrichtenagentur MAP am Dienstag. Daraufhin sei der Flug nach Barcelona umgeleitet worden, hieß es. Das Baby kam kurz vor der Landung zur Welt. Eine Hebamme, die zufällig an Bord war, und Crewmitglieder halfen dem Bericht zufolge bei der Entbindung.

Ärger über Daten sammelnde Mülleimer in London

In London gehen die Behörden gegen Hightech-Mülleimer vor, die testweise Daten vorbeigehender Smartphone-Besitzer sammeln. Diese Datensammlungen müssten „umgehend aufhören“, solange es über derlei Maßnahmen keine öffentliche Debatte gegeben habe, erklärten die Behörden des Finanzbezirks der britischen Hauptstadt gestern. Bei den Mülleimern der Firma Renew handelt es sich um Behälter, die mit WLAN sowie an den Außenseiten mit kleinen Bildschirmen ausgestattet sind, die Nachrichten und Werbung anzeigen. Die Firma hatte ihre „intelligenten Mülleimer“ während der Olympischen Sommerspiele 2012 aufgestellt. In diesem Sommer testete die Firma auch, ob ihre Behälter zur Sammlung von Daten von Smartphone-Besitzern fähig sind.