Überflutungen

21 Tote durch Überschwemmungen in Afghanistan

Durch Überflutungen nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.

20 Bewohner des Verwaltungsbezirks Schakardara wurden getötet, unter ihnen mehrere Kinder, wie die afghanische Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte. Aus Paghman, etwa 20Kilometer westlich von Kabul, wurde ein weiteres Todesopfer gemeldet. In Kabul wurden den Angaben zufolge 20 Häuser zerstört. Weitere Gebäude, darunter eine Moschee und drei Schulen, sowie Getreidefelder wurden durch das Hochwasser ebenfalls beschädigt. In mehreren Vierteln der Hauptstadt stand das Wasser nach heftigen Regenfällen und Hagelstürmen kniehoch. Die meist harten und schneereichen Winter in Afghanistan lassen die Flusspegel oft ansteigen, was im Frühling und Sommer regelmäßig zu Überschwemmungen führt. In der vergangenen Woche waren durch Überflutungen in mehreren Teilen des Landes mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden Dutzende Häuser sowie Hunderte Hektar Ackerland zerstört. In den betroffenen Provinzen wurden Hunderte zur Flucht gezwungen.