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China: Deutscher gewinnt Hochhausrennen in Peking ++ Großbritannien: Britische Bräute ruinieren ihr Kleid fürs Hochzeitsfoto ++ Philippinen: Zwei Kinder sterben bei Erdrutschen ++ Brasilien: 624 Jahre Haft für Polizisten wegen Mordes an Häftlingen

Deutscher gewinnt Hochhausrennen in Peking

Treppenläufer Thomas Dold, 28, aus Steinach im Ortenaukreis hat Chinas erstes internationales Hochhausrennen gewonnen. Der erfahrene Laufsportler setzte sich am Sonnabend gegen 600 Läufer auf Pekings höchstem Gebäude durch, wie der Veranstalter berichtete. Dold schaffte die rund 2000 Stufen des 330 Meter hohen Hotels „Shangri-La China World Summit Wing“ in weniger als zehn Minuten.

Britische Bräute ruinieren ihr Kleid fürs Hochzeitsfoto

Spießige Hochzeitsfotos sind in Großbritannien out. Laut britischen Medienberichten vom Sonnabend ruinieren immer mehr Britinnen ihr Brautkleid für den ganz besonderen Effekt. Neuvermählte wühlen im Sand, wandern verträumt ins Meer oder setzen sich gar selbst samt Hochzeitskleidung in Brand. Der Trend, der auch in Deutschland langsam ankommt, stammt aus Amerika und ist als „Trash the wedding dress“ oder „Rock the frock“ bekannt.

Zwei Kinder sterben bei Erdrutschen

Bei Erdrutschen auf den Philippinen sind zwei Kinder ums Leben gekommen. Wegen der seit rund einer Woche andauernden Regenfälle mussten knapp 250.000 Menschen im Süden des Landes ihre Häuser verlassen. Der Monsunregen habe Überschwemmungen in zahlreichen Städten in der Provinz Maguindanao auf der Insel Mindanao ausgelöst. Bei den beiden Todesopfern handle es sich um ein sechs Jahre altes Mädchen und einen 14-jährigen Jungen.

624 Jahre Haft für Polizisten wegen Mordes an Häftlingen

Wegen der blutigen Niederschlagung einer Gefängnisrevolte in São Paulo vor gut 20 Jahren sind 25 brasilianische Militärpolizisten zu Hunderten Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht befand sie für schuldig und verhängte gegen jeden Polizisten 624 Jahre Haft. Den Angeklagten war der Mord an 52 Häftlingen zur Last gelegt worden. Bei dem Aufstand im Carandiru-Gefängnis waren 1992 insgesamt 111 Häftlinge getötet und 87 weitere verletzt worden.