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Beruhigt: Kein Verkehr mehr vor dem Kolosseum ++ Beschädigt: Baufirma in Australien sprengt Aborigine-Felsen ++ Geborgen: Kätzchen überlebt Flug im Airbus-Fahrwerkschacht

Kein Verkehr mehr vor dem Kolosseum

Die Straße zwischen dem Forum Romanum und dem Kolosseum in Rom wird verkehrsberuhigt: Von Sonnabend an ist ein Abschnitt der Via dei Fori Imperiali für privaten Motorverkehr gesperrt. Zugelassen sind dann neben Fußgängern nur noch Radfahrer, öffentliche Busse, Taxis sowie Einsatzfahrzeuge. Damit soll die Zahl der Kraftwagen, die das antike Amphitheater passieren, von rund 1200 pro Stunde auf 40 reduziert werden. Am Sonnabend ist auf der unter Benito Mussolini erbauten Straße eine Party mit Straßenkünstlern, Theater- und Musikvorführungen sowie einer Lichtshow geplant.

Baufirma in Australien sprengt Aborigine-Felsen

In Australien ist erstmals eine Bergbaufirma verurteilt worden, weil sie eine heilige Stätte der Ureinwohner beschädigt hat. Ein Gericht in Darwin in Nordaustralien verurteilte OM Manganese am Freitag zu einer Geldstrafe von umgerechnet 100.000 Euro. Manganese baut im Bergwerk Bootu Creek rund 900 Kilometer südlich von Darwin Mangan ab. Bei einer Sprengung auf dem Gelände war eine Felsformation beschädigt worden, die bei den Aborigines „Zwei Frauen sitzen“ heißt und als heilige Stätte gilt. Nach dieser Legende haben dort eine Bandikutratte und eine Beutelratte um Früchte gekämpft und ihr Blut auf dem Felsen vergossen.

Kätzchen überlebt Flug im Airbus-Fahrwerkschacht

Eine junge Katze hat als blinder Passagier im Fahrwerkschacht eines Airbusses einen Flug von Athen nach Zürich überlebt. In dem Schacht gibt es kaum Sauerstoff, und die Temperaturen können bis minus 50 Grad fallen. In Zürich wurde die arg mitgenommene Katze entdeckt und zum Tierarzt gebracht. Später soll sie in ein Tierheim kommen.

Auf dem Flughafen von Athen war das Tier um die Maschine herumgestrichen und plötzlich verschwunden. Nach zwei Stunden erfolgloser Suche entschied der Flugkapitän, trotzdem zu fliegen.