Angriff

18-Jährige verblutet nach Hai-Attacke vor Brasiliens Küste

Eine junge Frau ist beim Schwimmen vor Brasiliens Küste von einem Hai angegriffen worden.

Der Raubfisch verletzte die 18-Jährige aus São Paulo so schwer am Bein, dass es amputiert werden musste, sagte ein Klinikmitarbeiter in der Küstenstadt Recife. Die Frau habe aber viel Blut verloren und sei nach der Operation ihren Verletzungen erlegen. „Wir wussten, dass es die Gefahr von Haiangriffen gibt, doch dachte ich, sie würden sich in tieferem Wasser aufhalten“, sagte ein Cousin des Opfers dem Sender Globo. Haiangriffe sind keine Seltenheit in Recife. In den vergangenen 21 Jahren wurden in dem beliebten Badeort im Nordosten des Landes nach offiziellen Angaben 58 Haiangriffe gezählt. Davon waren 28 tödlich.

Tödliche Haiattacken kommen immer wieder vor. Erst vor wenigen Tagen hatte der Tod eines 15-jährigen Mädchens vor der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean schockiert. Sie wurde nahe dem Strand von einem Hai attackiert und getötet. Das junge Mädchen sei an der Westküste bei Saint-Paul angegriffen worden, berichtete die Präfektur. Das junge Mädchen, das gemeinsam mit seiner Mutter beim Vater auf der Insel Urlaub machte, war mit einer Gleichaltrigen baden gegangen. Diese hatte kurz vor der Attacke das Wasser verlassen. Gina Hoarau, Chefin für öffentliche Sicherheit in Saint-Paul, sagte, die 15-Jährige sei weniger als fünf Meter vom Strand entfernt geschwommen. „Wir hätten nicht gedacht, dass ein Hai so nah an die Küste kommen könnte.“