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USA: Bürgermeister-Kandidat denkt nicht an Rückzug ++ Norwegen: Frau nach Verurteilung in Dubai wieder in der Heimat ++ Pakistan: Behörde verbannt Kondom-Werbespot aus TV ++ Deutschland: Fall Mollath wird nicht wieder aufgerollt

Bürgermeister-Kandidat denkt nicht an Rückzug

Trotz eines neuen Sexskandals denkt der New Yorker Bürgermeisterkandidat Anthony Weiner nicht an einen Rückzug. Das erklärte der Demokrat am Dienstag. Der 48 Jahre alte Weiner hatte zuvor eingeräumt, dass er mit einer Frau, die er im Internet kennengelernt hatte, anzügliche Fotos ausgetauscht und nicht jugendfreie Konversationen geführt habe. Schon 2011 hatte Weiner via Links freizügige Bildern von sich an andere Frauen verschickt.

Frau nach Verurteilung in Dubai wieder in der Heimat

Nach ihrer Begnadigung in Dubai ist die Norwegerin Marte Dalelv am Mittwoch in ihr Heimatland zurückgekehrt. Sie hatte in den Vereinigten Arabischen Emiraten im März eine Vergewaltigung angezeigt und war danach selbst wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Noch während sie auf ihr Berufungsverfahren wartete, hatten die Behörden Dalelv ihre Strafe erlassen und ihr die Ausreise erlaubt.

Behörde verbannt Kondom-Werbespot aus TV

Die pakistanische Behörde zur Überwachung elektronischer Medien (Pemra) hat Fernsehsendern die Ausstrahlung eines Werbespots für Kondome untersagt. „Diese Werbung kann in Indien oder Europa laufen, aber besonders im heiligen Monat Ramadan nicht in Pakistan“, sagte Pemra-Sprecher Fakhar Mughal. Die Werbung, gegen die Beschwerden eingegangen seien, sei nicht familientauglich. Nur „anständige“ Werbung für Verhütungsmittel würde erlaubt.

Fall Mollath wird nicht wieder aufgerollt

Gustl Mollath bleibt vorerst in der Psychiatrie, wo er vor sieben Jahren zwangsweise untergebracht worden ist. Sein Fall wird nicht neu aufgerollt. Das hat das Landgericht Regensburg entschieden. Es verwarf die beiden Anträge auf Wiederaufnahme des Verfahrens als unzulässig. Das Gesetz erlaube nur in engen Grenzen die Wiederaufnahme eines rechtskräftigen Urteils, hieß es.