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In Kürze IV

Top-Verdiener: Tom Cruise gibt seinen Spitzenplatz ab ++ Großmutter in Spe: Die Queen verliert die Geduld ++ Prominente AngeklagTe: Neuer Mordprozess gegen Debra Milke im September

Tom Cruise gibt seinen Spitzenplatz ab

„Iron Man“-Star Robert Downey Jr. ist nach Schätzungen des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ der Topverdiener in Hollywood. Er löste damit Tom Cruise als bestverdienender Leinwandstar ab. Von Juni 2012 bis Juni 2013 habe der 48-Jährige Downey Jr. 75 Millionen Dollar (57 Millionen Euro) mit Filmgagen und Werbeeinnahmen verdient, berichtete das US-Magazin „Forbes“ am Mittwoch. Für die Filmstudios sei der Schauspieler eine Erfolgsgarantie. In den vergangenen Jahren wirkte er den Angaben zufolge in sechs Filmen mit, die mehr als 500 Millionen Dollar einspielten.

Die Queen verliert die Geduld

Großbritannien fiebert der Geburt des Royal Baby entgegen – und an oberster Stelle seine Königin. „Ich hätte sehr gerne, dass es kommt“, sagte Queen Elizabeth II. am Mittwoch, und erläuterte gleich, warum sie es für besonders dringend hält: „Ich gehe bald in den Urlaub.“ Allerdings gebe es bisher noch „kein Zeichen“, fügte die 87-jährige Monarchin bei einem Besuch im nordwestenglischen Nationalpark Lake District hinzu. Auf die Frage eines Kindes, ob sie als erstes Kind von Kate und William lieber ein Mädchen oder einen Jungen hätte, antwortete die Königin gelassen: „Ich glaube nicht, dass mir das wichtig ist.“ Die Buchmacher erwarten jedenfalls ein Mädchen.

Neuer Mordprozess gegen Debra Milke im September

Die gebürtige Berlinerin Debra Milke, die im US-Bundesstaat Arizona mehr als 20 Jahre in der Todeszelle saß, steht vom 30. September an erneut wegen des mutmaßlichen Mordes an ihrem Sohn vor Gericht. Die Zeitung „The Arizona Republic“ berichtete am Mittwoch, dass das Verfahren von diesem Tag an neu aufgerollt werde. Ein Bundesgericht hatte das umstrittene Todesurteil gegen Milke im März gekippt. Die Staatsanwaltschaft in Arizona entschied daraufhin, der 49-Jährigen erneut den Prozess zu machen. Die Tochter eines US-Bürgers und einer Deutschen war 1990 wegen Anstiftung zum Mord an ihrem Sohn zum Tode verurteilt worden. Sie soll zwei Bekannte beauftragt haben, den vierjährigen Christopher zu töten – angeblich, weil ihr das Kind lästig gewesen sei. Die Leiche des Jungen war mit drei Kopfschüssen in der Wüste bei Phoenix gefunden worden. Milkes Anwalt Michael Kimerer bemüht sich jetzt darum, seine Mandantin gegen Kaution freizubekommen.