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Flugzeugunglück: Passagieren wollen Asiana verklagen ++ Indien: Insektengift im Schulessen: 22 Grundschüler sterben ++ Zugverkehr: Rund 20 Verletzte bei Unfall an Bahnübergang

Passagieren wollen Asiana verklagen

Eine Gruppe von 83 Passagieren an Bord der Unglücksmaschine der südkoreanischen Fluglinie Asiana Airlines hat eine Schadenersatzklage gegen den US-Flugzeugbauer Boeing eingereicht. Technische Mängel an der Boeing 777 seien eine der möglichen Ursachen für das Unglück, erklärte die Anwaltskanzlei Ribbeck Law am Dienstag (Ortszeit) in Chicago. Die Sammelklage soll den Angaben zufolge noch erweitert werden und sich auch gegen Asiana sowie Zulieferer von Flugzeugteilen richten. Ribbeck Law erklärte, dass die Ermittlung der endgültigen Unglücksursache womöglich noch Jahre dauern werde. Allerdings gebe es Anzeichen dafür, dass der Autopilot der Boeing 777 nicht richtig funktioniert haben könnte.

Insektengift im Schulessen: 22 Grundschüler sterben

Reis, Linsen und Gemüse sollten die Grundschüler im Osten Indiens stärken. Doch nach dem gemeinsamen kostenlosen Mittagessen litten alle 46 Kinder unter Schmerzen, einige wurden bewusstlos und verstarben wenig später. Neun Schüler der staatlichen Grundschule in Saran (Bundesstaat Bihar) starben bereits am Dienstag, 13 weitere in der Nacht zum Mittwoch. Die Todesopfer waren zwischen fünf und zehn Jahre alt. Kriminalexperten haben Spuren von Insektengift in den Zutaten gefunden. Eine Untersuchung soll nun zeigen, ob das Essen verunreinigt war oder absichtlich vergiftet wurde. Die Regierung versprach den Familien eine Entschädigung von etwa 2500 Euro.

Rund 20 Verletzte bei Unfall an Bahnübergang

Bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Neu-Ulm sind am Mittwochmorgen 13 Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde die 46-jährige Autofahrerin, deren Wagen in Kellmünz (Landkreis Neu-Ulm) von einem Zug erfasst wurde, schwer verletzt. Sie wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Durch den Aufprall entgleiste ein Teil des Zugs, kippte nach etwa 100 Metern um und landete in einem Vorgarten. Der andere Zugteil blieb nach etwa 50 Metern stehen.