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Deutschland: Polizisten überwältigen ausgebüxten Schafbock ++ Australien: Diebe stehlen exotische Reptilien aus Zoo ++ Indischer Ozean: Hai tötet 15-jähriges Mädchen vor Réunion ++ Malta: Erben legen Gerichtsstreit nach 82 Jahren bei

Polizisten überwältigen ausgebüxten Schafbock

Einen ausgebüxten Schafbock haben Polizisten am Wochenende in Lübbecke (Kreis Minden-Lübbecke) im Nahkampf überwältigt. Das teilte die Polizei Minden am Montag mit. In einem Hinterhof hatte das Kamerunschaf mehrere Polizisten angegriffen – diese konnten das Tier aber bändigen. Mit Kabelbindern und einem Strick sei der Bock gefesselt worden, sagte ein Polizeisprecher: „Dann gab der Bursche endlich Ruhe.“

Diebe stehlen exotische Reptilien aus Zoo

Diebe haben 23 exotische Reptilien aus einem Zoo in Australien gestohlen. Die Tiere, darunter Schlangen, Eidechsen und Geckos, seien Sonntagnacht aus dem Reptilienpark nördlich von Sydney entwendet worden, sagte Tierpflegerin Liz Vella. Die Einbrecher hätten genau gewusst, wonach sie suchen. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Oftmals würden Reptilien von jungen Dieben gestohlen, um die Tiere zuhause zu halten und damit anzugeben, sagte Vella.

Hai tötet 15-jähriges Mädchen vor Réunion

Ein Hai hat ein 15-jähriges Mädchen vor der französischen Insel Réunion im Indischen Ozean getötet. Das Tier griff die Urlauberin in der Bucht von Saint-Paul an, wie die Präfektur am Montag mitteilte. Zum Erstaunen der Sicherheitsbehörden fiel das Raubtier die 15-Jährige an, obwohl sie keine fünf Meter vom Ufer entfernt badete. Es war der zweite tödliche Hai-Angriff vor Réunion seit Anfang des Jahres.

Erben legen Gerichtsstreit nach 82 Jahren bei

Nach 82 Jahren Streit vor Gericht haben sich Erben in Malta friedlich über die Verteilung eines Nachlasses geeinigt. 1931 waren die Erben des maltesischen Edelmannes Arcangelo Calleja vor Gericht gezogen. Dieser hatte 1761 sein Testament gemacht. Der Fall sei sehr kompliziert gewesen, sagte Richter Silvio Meli. Es habe viele Streitparteien gegeben, die ursprünglichen Kläger und Beklagten seien gestorben und ihr Nachlass zwischen noch mehr Erben aufgeteilt worden.