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Deutschland: Kein Verfahren wegen Video mit Kirchen-Satire ++ Frankreich: Brand verwüstet in Paris historischen Stadtpalast ++ Russland: Polizei will mit schicken Sonnenbrillen punkten

Kein Verfahren wegen Video mit Kirchen-Satire

Die Komikerin Carolin Kebekus hat keine Ermittlungen wegen ihres Satire-Videos „Dunk dem Herrn“ zu befürchten. Der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn sagte am Mittwoch, es werde nach einer Prüfung des Clips in „mühevoller Kleinarbeit“ kein Ermittlungsverfahren geben. Nach einem Aufruf der Piusbrüder waren knapp 100 Anzeigen gegen das kirchenkritische Video bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. In dem Clip „Dunk den Herrn“ singt Kebekus als Nonne und Messdiener verkleidet einen Rap-Song mit Kirchenkritik und spart nicht mit frivolen Gesten.

Brand verwüstet in Paris historischen Stadtpalast

Einer der schönsten Pariser Stadtpaläste ist aus noch ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen. Der in der Nacht zum Mittwoch im Hôtel Lambert ausgebrochene Brand richtete nach Angaben der Feuerwehr schwere Verwüstungen an und konnte erst nach stundenlangen Löscharbeiten unter Kontrolle gebracht werden. Ein Teil der Schäden an dem denkmalgeschützten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert sei irreversibel, sagte Kulturministerin Aurélie Filippetti nach einem Besuch des Brandortes.

Polizei will mit schicken Sonnenbrillen punkten

Mit Sonnenbrillen wie in Hollywoodfilmen will die russische Polizei sich ein cooles Image geben. Von Oktober an sollen etwa 10.000 Brillen verteilt werden, wie die Moskauer Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch berichtete. Ordnungshüter gelten in Russland eher als Gefahr denn als Freund und Helfer. So sichern sich Autofahrer mit Kameras gegen die Willkür von Verkehrspolizisten ab. Die schicken Sonnenbrillen, die auch für ein souveräneres Auftreten gegenüber Verdächtigen sorgen sollen, sind Teil einer Imagekampagne.