Naturkatastrophe

Verheerender Brand: Flammen fressen sich an Las Vegas heran

Zwei große Waldbrände wüten seit Tagen im US-Bundesstaat Nevada.

Seit Dienstag sind bereits mehr als 1000 Feuerwehrleute im Kampf gegen die Feuerwalzen im Einsatz. Einer der heftigen Brände lodert in der Bergregion des Mount Charleston nordwestlich von Las Vegas. Die Flammen haben sich bereits bis auf anderthalb Kilometer an die ersten Siedlungen am Rand der Spielmetropole herangefressen, wo 400Häuser bedroht sind.

Rund 600 Menschen haben seit dem Wochenende ihre Häuser verlassen. Der dichte Rauch ist vom Zentrum der Metropole aus zu sehen, vom berühmten Las Vegas Strip. Dort gingen bereits Aschepartikel nieder. Der Himmel ist ein Gemisch aus schwarzen Rauchwolken und roten Flammen. Ausgelöst wurde der Großbrand durch einen Blitzeinschlag am 1. Juli.

Die Kosten für den Brandschaden belaufen sich jetzt bereits schon auf knapp fünf Millionen Dollar (rund vier Millionen Euro), wie die Zeitung „Las Vegas Sun“ online schreibt. Starke Winde und extreme Trockenheit führen dazu, dass sich der Brand weiter ausbreitet, von dem man dachte, man hätte ihn bereits am Montag eingedämmt.

Nach Angaben der „Las Vegas Sun“ rechnet die Einsatzleitung der Feuerwehr inzwischen damit, dass die Brandbekämpfer vermutlich noch mindestens eine Woche brauchen, bevor die Flammen eingedämmt sein werden. Ein noch weitaus größeres Feuer frisst sich momentan südwestlich von Reno in den Pine Nut Mountains durch die Landschaft. Dies ist jedoch recht abgelegen von der Zivilisation, sodass von diesem Brand keine so große Gefahr ausgeht.