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Kanada: Nach Zugunglück: Helfer suchen Überlebende ++ Indien: Mindestens zwölf Tote bei Hotel-Einsturz ++ Australien: Surfer von Walflosse bewusstlos geschlagen ++ Spanien: Neun Tote und 21 Verletzte bei schwerem Busunfall

Nach Zugunglück: Helfer suchen Überlebende

Nach dem schweren Zugunglück in Ostkanada mit mindestens fünf Toten suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Auch am Montagmorgen galten 40 Menschen zunächst weiter als vermisst. Am Sonnabend war ein führerloser Zug mit 73 Kesselwagen voller Rohöl in das 6000-Einwohner-Städtchen gerast und explodiert. Die Innenstadt von Lac-Mégantic gleiche einem „Kriegsgebiet“, sagte Kanadas Premierminister Stephen Harper bei einem Besuch am Sonntagnachmittag.

Mindestens zwölf Tote bei Hotel-Einsturz

Beim Einsturz eines Hotels in Südindien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 16 weitere wurden verletzt, als das zweistöckige Gebäude in Secunderabad in der Nacht zum Montag einstürzte. Sicherheitskräfte suchten in den Trümmern nach möglichen weiteren Opfern. Nach Polizeiangaben arbeiteten rund 25 Menschen in dem Hotel, als eine Küchenwand nachgab. Daraufhin stürzte das gesamte Gebäude ein. Zeugen berichteten, dass die Mauern des Hotels bereits zuvor Risse gehabt hätten.

Surfer von Walflosse bewusstlos geschlagen

An Sydneys berühmtem Bondi Beach hat ein Wal einen Surfer mit seiner Schwanzflosse bewusstlos geschlagen. Er habe gemeinsam mit anderen Surfern mit dem Tier gespielt und sei mit ihm geschwommen – als nächstes sei er am Strand wieder zu sich gekommen, berichtete Bishan Rajapakse dem „Sydney Morning Herald“ vom Sonntag. Er habe sich von dem Anblick des Wales einfach nicht losreißen können, sagte der 38-Jährige weiter. „Er schwamm wie in Zeitlupe, war wunderschön.“

Neun Tote und 21 Verletzte bei schwerem Busunfall

Beim schwersten Busunglück in Spanien seit Jahren sind am Montag neun Menschen ums Leben gekommen. Die meisten der übrigen 21 Insassen seien beim Unfall etwa 110 Kilometer nordwestlich von Madrid schwer verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Bus sei auf der Landstraße N-403 bei Tornadizos in einer Kurve aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn gekommen und habe sich überschlagen. Ein ins Krankenhaus gebrachter Fahrgast sagte laut Medien, der Fahrer sei zu schnell gefahren.