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Irak: 92-jähriger Iraker heiratet 70 Jahre jüngere Frau ++ Kanada: Explosionen nach Zugunfall verwüsten Kleinstadt ++ Österreich: Bergwanderer im Karwendel in den Tod gestürzt

92-jähriger Iraker heiratet 70 Jahre jüngere Frau

Im stolzen Alter von 92 hat der Iraker Mussali Mohammed al-Mudschamaje geheiratet – und zwar eine 70 Jahre jüngere Frau. Die Hochzeit wurde am Donnerstag mit viel Pomp gefeiert, da der Bauer gleichzeitig mit zwei seiner Enkel den Ehebund schloss. Er sei „so froh“, an der Seite seiner 16 und 17 Jahre alten Enkelsöhne geheiratet zu haben, sagte al-Mudschamaje. Seine Ehefrau, die 22-jährige Muna Muchlif al-Dschubari, kommt aus demselben Dorf wie ihr Mann, Gubban in der Nähe der zentralirakischen Stadt Samarra. Für al-Mudschamaje ist es die zweite Ehe: vor drei Jahren war seine erste Frau gestorben. Aus der 58-jährigen Verbindung hat er zwölf Söhne und vier Töchter.

Explosionen nach Zugunfall verwüsten Kleinstadt

Eine Reihe gewaltiger Explosionen hat nach einem Güterzugunfall eine Kleinstadt im Südosten Kanadas verwüstet. In dem kleinen Ort Lac-Mégantic, nur wenige Kilometer von der Grenze zu den USA, waren Kesselwagen mit Rohöl entgleist und hatten sich entzündet. Das „Le Journal de Montréal“ berichtet von fünf oder sechs Explosionen, die Flammen seien kilometerweit zu sehen gewesen. Mindestens 30 Gebäude in dem Städtchen sind zerstört. Nach Angaben kanadischer Medien werden rund 60 Menschen vermisst. Berichte über Verletzte und Tote gab es aber auch am Abend noch nicht. Eine rasch eingerichtete Facebook-Seite sollte helfen, die Suchenden zu verbinden.

Bergwanderer im Karwendel in den Tod gestürzt

An der Karwendelspitze in den Tiroler Alpen ist ein 66-jähriger Deutscher vor den Augen seiner Kameraden mehrere hundert Meter in den Tod gestürzt. Nach Angaben der österreichischen Polizei verlor der Bergwanderer aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen am Freitag auf dem Weg von der Bergstation zum 2385 Meter hohen Gipfel das Gleichgewicht und rutschte ab. Der Verunglückte blieb demnach an einer 2000 Meter hoch gelegenen Stelle, im Bereich des sogenannten Kirchls, tödlich verletzt liegen. Von dort wurde die Leiche mit einem Hubschrauber ins Tal gebracht.