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In Kürze III

Kleinlaut: Alec Baldwin entschuldigt sich für Twitter-Ausraster ++ Bescheiden: Carla Bruni trauert dem Élysée-Palast nicht hinterher ++ Einzigartig: Frühere Fitzgerald-Villa bei Nizza steht zum Verkauf

Alec Baldwin entschuldigt sich für Twitter-Ausraster

Schauspieler Alec Baldwin hat sich bei einer Homosexuellenorganisation in New York für eine Schimpftirade auf Twitter entschuldigt. Baldwin hatte nach dem Begräbnis von „The Sopranos“-Star James Gandolfini einen Reporter über den Kurznachrichtendienst wüst beschimpft, weil dieser geschrieben hatte, Baldwins Frau hätte während der Trauerfeier getwittert. Baldwin beschimpfte daraufhin den „giftigen Briten, der fucking Müll schreibt“, als „Schwuchtel“ – und teilte dann richtig unter der Gürtellinie aus. In einem Brief betonte er nun, dass seine Tweets nichts mit der sexuellen Orientierung von irgendjemandem zu tun gehabt hätten.

Carla Bruni trauert dem Élysée-Palast nicht hinterher

Die Ehefrau des früheren französischen Staatspräsidenten, Carla Bruni, sehnte sich schon immer nach einem ruhigen, abgeschiedenen Leben. „Ich bin kein geselliger, nach außen gewandter Mensch“, sagt Bruni, die sich auch als Sängerin und Model einen Namen gemacht hat. „Sogar mit 15 war ich nie ein Partygirl“, bekennt sie. Am liebsten mache sie Musik, lese, sehe Filme an, schreibe oder koche. „Und das alles macht man ja zu Hause.“ Das glanzvolle Leben an der Seite von Nicolas Sarkozy vermisst Bruni nach eigenen Worten gar nicht. „Es ist nett, dieses Leben in der Öffentlichkeit hinter sich zu lassen – den Stress, die Last und die Verantwortung“, sagte sie ein Jahr nach ihrem Auszug aus dem Pariser Élysée-Palast.

Frühere Fitzgerald-Villa bei Nizza steht zum Verkauf

Zimmer frei an der Côte d’Azur: Weil ein älteres deutsches Ehepaar auszieht, wird die frühere Villa von US-Autor Francis Scott Fitzgerald zum Verkauf angeboten. Wie die Luxusimmobilienagentur Sotheby’s International Realty gestern bekannt gab, soll die 800-Quadratmeter-Villa mit Blick auf das Mittelmeer, in der der Autor von „Der große Gatsby“ von 1922 bis 1924 mit seiner Frau Zelda lebte, 27,5 Millionen Euro kosten. „Kleines Juwel mit Meerblick zu verkaufen“, heißt es geradezu bescheiden in der Annonce über das „Picolette“ getaufte Anwesen am Cap d’Antibes bei Nizza. Dazu gehört ein Park mit Pool und atemraubendem Panorama aus Bergen und Inseln. Laut Sotheby’s schrieb F. Scott Fitzgerald in der Villa an seinem Roman „Zärtlich ist die Nacht“.