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Krefeld: Tierquäler ist offenbar ein 17-jähriges Mädchen ++ Hochwasser: Dresdner nähen Sandsäcke zu Handtaschen um ++ Flugverkehr: Zwei Maschinen brechen Flug nach wenigen Minuten ab

Tierquäler ist offenbar ein 17-jähriges Mädchen

Bei einem Tierquäler im rheinischen Krefeld soll es sich Medienberichten zufolge um ein 17-jähriges Mädchen handeln. Die Verdächtige habe ein Teilgeständnis abgelegt. Ein tagelang in Untersuchungshaft sitzender Mann wurde freigelassen. Der beziehungsweise die Gesuchte hatte unter anderem einen bei Kindern beliebten Mitmach-Bauernhof in Krefeld heimgesucht und dort Schafbock Piet geköpft. Einem Zwergpony wurde der Kopf abgetrennt. Kopfhaut und Ohren wurden Anwohnern in eine Garageneinfahrt gelegt. Mit seinen Taten hatte sich der Tierquäler in Bekennerbriefen gebrüstet, die mit „Euer Tierquäler“ gezeichnet waren.

Dresdner nähen Sandsäcke zu Handtaschen um

Vor wenigen Tagen schützten sie die Menschen noch vor den Wassermassen, nun werden Sandsäcke zu Accessoires: In Dresden hat die Spenden-Initiative „Alles Jute“ am Freitag mit dem Umnähen der Säcke zu Handtaschen für einen guten Zweck begonnen. „Schon jetzt haben wir 150 Vorbestellungen“, sagt Ben, ein Sprecher der Initiative, der nur seinen Vornamen nennt. Auch aus Duisburg, Hamburg und Bremen seien Anfragen eingegangen. 350 Sandsäcke haben die Helfer bereits gesammelt und gewaschen, weitere werden noch gesucht. Verwendet werden können nur solche, die nicht mit dem verschmutzten Hochwasser in Berührung kamen.

Zwei Maschinen brechen Flug nach wenigen Minuten ab

Ein brennendes Triebwerk hat einen Airbus A 320 der Fluggesellschaft Iberia nach wenigen Minuten in der Luft zur Rückkehr auf den Frankfurter Flughafen gezwungen. Der Pilot habe wegen des Triebwerkausfalls eine Notlage gemeldet, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Freitag in Langen. „Der Start war um 12.42, die Landung um 12.46 Uhr“, sagte ein Fraport-Sprecher. Auch ein Airbus A 319 von Germanwings kehrte am Freitag nach einer halben Stunde wieder zum Flughafen Köln/Bonn zurück. Einige Passagiere und die Crewmitglieder hatten einen chlorähnlichen Geruch bemerkt. Woher der Geruch kam, konnte zunächst nicht festgestellt werden.