England

Die inoffizielle Geburt im britischen Königshaus

Wenn es um die Royals geht, interessiert in London im Moment nichts so sehr wie die kommende Elternschaft von Prinz William und Kate.

Dass der Zweite der britischen Thronfolge seinen 31. Geburtstag am Freitag ruhig angehen lassen wollte – geschenkt. Das Königshaus ist sich dieses Interesses durchaus bewusst. Und steht in dem Dilemma, es zu befriedigen, ohne der Neugier an diesem Ereignis, das für Mitte Juli erwartet wird, allzu sehr nachzugeben. Also spricht der Sprecher nur inoffiziell.

Konkret sieht dies in diesen Tagen dann so aus: Auf die Frage, ob der Herzog und die Herzogin von Cambridge eine Wassergeburt planen, antwortete der traditionell ungenannte Sprecher: „Sie werden verstehen, dass wir solche Details nie kommentieren. Aber Sie können ja mal auf meinen Kopf schauen.“ Und schüttelte eben diesen. Ebenso indirekt verriet er, dass der königliche Nachwuchs wie sein Vater im Lindo-Flügel des Londoner St.-Mary’s-Hospital zur Welt kommen soll. Auch den Namen des leitenden Gynäkologen nannte er.

Dieser wird das Geschlecht des Kindes nach der Geburt schriftlich bestätigen. Bis jetzt heißt es, Kate und William hätten gebeten, das Geschlecht nicht zu erfahren. Offiziell zumindest.