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In Kürze IV

Schweden: König Carl Gustaf flucht vor laufender Kamera ++ Southampton: Schwangere Kate absolviert letzten Solo-Auftritt ++ Göttingen: Rentner hinterlässt mit Auto Spur der Verwüstung ++ New York: Fensterputzer aus 150 Metern Höhe gerettet

König Carl Gustaf flucht vor laufender Kamera

Schwedens König Carl XVI. Gustaf (67) hat laut der Zeitung „Expressen“ einem Reporter des schwedischen Fernsehens SVT gegenüber geflucht und den Journalisten der Lüge bezichtigt. Der Reporter hatte den König zu den Kosten der Renovierung der Burg Stenhammar befragt. Das Schloss wird zurzeit für umgerechnet etwa 4 Millionen Euro renoviert, das Königshaus zahlt aber nur eine jährliche Miete von 1000 Kronen (115 Euro). Darauf angesprochen sagte der König : „Kannst du nicht bei der Wahrheit bleiben? Verdammt.“

Schwangere Kate absolviert letzten Solo-Auftritt

Unter den Augen von Dutzenden Fotografen und Kameraleuten hat die schwangere Herzogin Kate ihren vermutlich letzten Soloauftritt vor dem erwarteten Geburtstermin absolviert. Die 31-Jährige taufte am Donnerstag im englischen Southampton ein Kreuzfahrtschiff auf den Namen „Royal Princess“. Nach einer kurzen Ansprache schnitt Kate ein Band durch, und eine Sektflasche zerschellte am Schiff. Von kommender Woche an soll sie dann in den inoffiziellen Mutterschutz gehen. Die Geburt soll Mitte Juli sein.

Rentner hinterlässt mit Auto Spur der Verwüstung

Ein 79-jähriger Autofahrer hat am Donnerstag in Göttingen mit seinem Auto eine Spur der Verwüstung hinterlassen und sich dabei schwer verletzt. Der Mann wollte an einer Tankstelle in die Waschanlage fahren. Als die Ehefrau des Manns ausgestiegen war, nahm das Auto plötzlich Tempo auf, raste durch die Waschanlage, geriet mit hohem Tempo auf die Straße, kollidierte dort mit einem Stadtbus, rammte einen Zaun und eine Straßenlaterne und kippte schließlich um. Die Feuerwehr musste den schwer verletzten Mann aus dem Wrack befreien, er kam ins Krankenhaus. Sachschaden: 75.000 Euro.

Fensterputzer aus 150 Metern Höhe gerettet

Nach fast zwei Stunden in gut 150 Metern Höhe sind in New York zwei Arbeiter von einer verunglückten Arbeitsplattform gerettet worden. Die Feuerwehr befreite die beiden am Mittwoch (Ortszeit) unverletzt aus ihrer Notlage am Hearst Tower in der Mitte Manhattans. Nach Angaben der „New York Times“ hatten dafür sogar einige der exklusivsten Straßenzüge an der 8th Avenue gleich bei Columbus Circle und Central Park gesperrt werden müssen. Warum die große Arbeitsplattform in der Mitte einknickte, war anfangs unklar. Die beiden Wartungsspezialisten rettete, dass sie für ihre Arbeit in einem Sicherheitsgerüst hingen.