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In Kürze I

Flugzeug: Vermeintliches Lichtschwert irritiert Sicherheitskräfte ++ Krankenhaus: Nelson Mandelas Zustand „unverändert ernst“ ++ Boot: Umweltaktivistin wegen Trunkenheit festgenommen

Vermeintliches Lichtschwert irritiert Sicherheitskräfte

Wenn ein Wookiee auf Reisen geht, darf sein Lichtschwert nicht fehlen: „Star Wars“-Darsteller Peter Mayhew (69), der in der Science-Fiction-Saga den haarigen Chewbacca verkörpert hat, ist vergangene Woche am Flughafen von Denver von Sicherheitskräften aufgehalten worden, weil ihnen der große Gehstock des Schauspielers verdächtig vorkam. Kein Wunder: Der Stock sah exakt aus wie eins der Lichtschwerter, mit dem Luke Skywalker und Yoda gegen die imperialen Sturmtruppen kämpfen. Schließlich durfte Mayhew aber mit Stock an Bord des Flugs nach Dallas gehen.

Nelson Mandelas Zustand „unverändert ernst“

Der südafrikanische Ex-Präsident ist am Montag den dritten Tag in Folge im Krankenhaus behandelt worden. Der 94-jährige Nelson Mandela war wegen einer Lungenentzündung eingeliefert worden. Mandelas Zustand sei unverändert ernst, aber stabil, hieß es. Mandela war in den vergangenen Monaten mehrmals im Krankenhaus. Zuletzt war er vom 27. März bis zum 6. April in stationärer Behandlung, ebenfalls wegen einer Lungenentzündung. Mandela zog sich im Gefängnis Tuberkulose zu, seine Lunge soll damals Schäden davongetragen haben.

Umweltaktivistin wegen Trunkenheit festgenommen

Die US-Umweltaktivistin Erin Brockovich (52) ist wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Brockovich habe versucht, mit ihrem Boot am Ufer des Lake Mead in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) anzulegen. „Sie hatte offensichtlich Probleme, das Boot einzuparken. Eigentlich ist es eine einfache Tätigkeit, wenn man Erfahrungen damit hat“, sagte ein Behördensprecher dem „Las Vegas Review Journal“. Ein Wildhüter habe Brockovich dann nach einem Alkoholtest festgenommen. Ihre Werte sollen Medien-Berichten zufolge fast das Doppelte der erlaubten 0,8 Promille betragen haben. Sie wurde gegen Zahlung einer Kaution wieder frei gelassen. Brockovich hatte als Rechtsanwaltsgehilfin maßgeblich dazu beigetragen, dass ein Gasunternehmen wegen Verseuchung des Trinkwassers eine Rekordstrafe zahlen musste. Schauspielerin Julia Roberts, die die Rolle von Erin Brockovich in dem gleichnamigen Film spielte, bekam für ihre Leistung einen Oscar als beste Hauptdarstellerin.