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USA: Weitere Tote nach Amoklauf in Santa Monica ++ Welt: Chrysler ruft 254.000 Jeeps wegen Fehlern zurück ++ Bayern: Todessschütze von Dachau stirbt im Gefängnis ++ Israel: Frau erfüllt Babywunsch eines Verstorbenen

Weitere Tote nach Amoklauf in Santa Monica

Nach dem Amoklauf im kalifornischen Santa Monica ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Eine 26-jährige Frau starb an ihren schweren Verletzungen, wie die Behörden berichteten. Der Täter hatte auch ihren Vater erschossen, als er am Freitag das Feuer auf die beiden eröffnete. Der 23-jährige Täter hatte seinen Amoklauf in einem Haus der Stadt begonnen, das anschließend ausbrannte. Dort fand die Polizei die Leichen des Vaters und des Bruders des Täters. Anschließend hatte der Mann in den Straßen von Santa Monica um sich gefeuert. Die Polizei tötete ihn in seiner ehemaligen Universität.

Chrysler ruft 254.000 Jeeps wegen Fehlern zurück

Der US-Autobauer Chrysler ruft etwa 254.000 Jeep Compass und Patriot, die zwischen 2008 und 2012 gebaut wurden, sowie 180.000 Jeep Wrangler der Jahre 2011 bis 2013 zurück. In Deutschland sind etwa 3300 Autos betroffen. Bei Compass und Patriot können wegen eines Software-Fehlers bei einem Unfall Seitenairbags und Gurtstraffer verzögert oder nicht auslösen. Beim Wrangler gibt es Probleme mit Getriebeöl.

Todessschütze von Dachau stirbt im Gefängnis

Der Todesschütze von Dachau ist tot. Der schwer diabeteskranke 56-Jährige sei in der Nacht zum Sonntag im Gefängnis München-Stadelheim gestorben, berichtete die Staatsanwaltschaft am Montag. Der insolvente Kleinunternehmer hatte im Januar 2012 während einer Urteilsverkündung in Dachau einen 31-jährigen Staatsanwalt erschossen und versucht, den Richter, den Protokollführer und seinen Verteidiger zu töten. Das Landgericht München hatte den Schützen zu lebenslanger Haft verurteilt. Wegen seiner Diabetes-Erkrankung waren ihm in der Untersuchungshaft beide Beine amputiert worden.

Frau erfüllt Babywunsch eines Verstorbenen

In Israel hat eine alleinstehende Frau sechs Jahre nach dem Tod des ihr unbekannten Vaters ein Baby zur Welt gebracht. Der Mann war an Krebs erkrankt und hatte vor der Chemotherapie Samenzellen einfrieren lassen, wie es hieß. Der Mann starb mit 30 Jahren. Danach suchten seine Eltern nach einer Frau mit unerfülltem Kinderwunsch. Sie ließ sich mit einer der eingefrorenen Samenzellen des Toten, den sie nie kennengelernt hatte, befruchten. Nun hat sie ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.