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In Kürze

Geld: Staat kürzt belgischem Königshaus die Apanage ++ Feier: John Travolta überrascht fremdes Hochzeitspaar ++ Gesundheit: Japanische Kronprinzessin erholt sich in Niederlanden

Staat kürzt belgischem Königshaus die Apanage

Das belgische Königshaus muss kürzertreten: Die maßgeblichen politischen Parteien Belgiens haben sich auf Abstriche bei den Unterhaltszahlungen für die royale Familie geeinigt. Auch Steuern muss sie zahlen. Zudem schrumpft der Empfängerkreis. Die grobe Regel lautet: Nur künftige oder ehemalige Monarchen und ihre Ehepartner haben ein Anrecht auf Geld aus der Staatskasse. Damit erhält der Palast die Quittung für seine Eskapaden. Nach Berichten belgischer Medien fließen bisher jährlich rund 14,3 Millionen Euro Unterhaltszahlungen an das Königshaus. Besonders die betagte Fabiola, 84, Frau des 1993 gestorbenen Königs Baudouin, hatte jüngst mit einer umstrittenen Familienstiftung für Ärger gesorgt. Ihr jüngster Enkel Prinz Laurent, 49, fiel mit diplomatisch heiklen Reisen in die ehemalige Kolonie Kongo sowie Raserei im Straßenverkehr auf.

John Travolta überrascht fremdes Hochzeitspaar

US-Schauspieler John Travolta, 59, ist im US-Bundesstaat Georgia unangekündigt auf der Hochzeit eines fremden Paares aufgetaucht. Wie mehrere US-Medien berichteten, hatte Travolta die beiden am Vorabend ihrer Eheschließung in einer Bar kennengelernt. Dort hätten sie dem Schauspieler erzählt, wo und wann sie heiraten wollten. Am nächsten Tag stand Travolta den Berichten zufolge am Traualtar: mit Jeans, T-Shirt und Baseball-Kappe, wie Fotos im Internet zeigen. Der „Grease“-Star hat schon auf mehreren fremden Hochzeiten getanzt.

Japanische Kronprinzessin erholt sich in Niederlanden

Die niederländische Luft hat der gesundheitlich angeschlagenen japanischen Kronprinzessin Masako offenbar gutgetan. Seit dem Besuch der Krönungsfeier von König Willem-Alexander am 30. April gehe es Prinzessin Masako besser, sagte Kronprinz Naruhito in Tokio. „Ich bin erleichtert, dass ihre Mühen Früchte getragen haben“, sagte er. Die Reise erfolgreich abzuschließen habe ihr Selbstvertrauen gestärkt, sagte Naruhito. Für Masako war es die erste Auslandsreise seit mehr als einem Jahrzehnt. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Aiko entwickelte die heute 49-Jährige eine stressbedingte Krankheit. Aiko ist inzwischen elf Jahre alt, 2002 hatte ihre Mutter zuletzt Japan verlassen und Australien und Neuseeland besucht.