Kriminalität

Volleyball-Star Ingrid Visser in Spanien getötet

Die niederländische Volleyball-Rekordnationalspielerin Ingrid Visser und ihr Lebensgefährte sind in Spanien einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.

Die Leichen der beiden seit zwei Wochen Vermissten seien in der Gegend von Murcia im Südosten des Landes entdeckt worden, meldete die Polizei. Drei Verdächtige – ein 36-jähriger Spanier und zwei 47 und 60 Jahre alte Rumänen – seien festgenommen worden. Die Hintergründe des Verbrechens blieben zunächst unklar.

Man habe in einem Haus der Gemeinde Molina de Segura unweit der Regionalhauptstadt Murcia Hinweise gefunden, dass das Verbrechen dort verübt worden sei, sagte der Präfekt der Region Murcia, Joaquín Bascuñana. Die leblosen Körper seien dann vermutlich in ein anderes Haus gebracht und später in einem nahe gelegenen Landgut in Alquerías, rund zehn Kilometer westlich von Murcia, in einer Zitronenplantage vergraben worden.

Der Polizeichef verriet, die 35-jährige Visser und ihr Partner Lodewijk Severein, 57, seien in erster Linie nach Spanien gereist, weil sie einen Termin in einer Befruchtungsklinik hätten wahrnehmen wollen. Nach ihrer Ankunft am 13.Mai seien sie am 14.Mai zum letzten Mal lebend gesehen worden. Zum Termin seien sie nicht erschienen. Er sei davon überzeugt, dass man den Fall schnell aufklären werde. Visser war mit 514 Einsätzen Rekordnationalspielerin der Niederlande, ihre Karriere im Nationalteam beendete die Sportlerin im Frühjahr 2012.