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Gefunden: Angie und Peer auf Kuschel-Kurs ++ Verunglückt: 18-Jährige von Schaukelgerüst erschlagen ++ Beschmiert: 14-jähriger Chinese bekritzelt antiken Tempel von Luxor ++ Aufgeflogen: Schmuggler mit 2700 seltenen Schildkröten gefasst

Angie und Peer auf Kuschel-Kurs

In der Nordsee sind die ersten Heuler der Saison entdeckt worden. Die Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen stellte die beiden Jungtiere am Montag vor. Die 8,4 Kilogramm schwere AngieM. wurde am Pfingstmontag auf der nordfriesischen Insel Nordstrand gefunden, PeerS. auf der Helgoländer Düne geborgen. Die Findelkinder werden mit derzeit sechs Milchmahlzeiten pro Tag aufgepäppelt. Wenn sie mindestens 25 Kilogramm wiegen, winkt ihnen die Freiheit.

18-Jährige von Schaukelgerüst erschlagen

Eine 18-Jährige ist am Sonntag in Datteln (Kreis Recklinghausen) von einem erst zwei Tage zuvor kontrollierten Schaukelgerüst erschlagen worden. Wie die Polizei mitteilte, befand sich die Frau aus Waltrop mit zwei Freunden auf einer Schaukel auf einem Spielplatz, als einer der sechs Meter hohen Holzpfosten brach und auf die Frau stürzte. Sie sei am Oberkörper und am Kopf getroffen worden und noch an der Unglücksstelle gestorben. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

14-jähriger Chinese bekritzelt antiken Tempel von Luxor

Ein 14 Jahre alter Chinese hat im Tempel von Luxor in Ägypten ein antikes Steinrelief mit den Schriftzeichen „Ding Jinhao war hier“ bekritzelt. Der Vorfall löste in China eine Debatte über das Verhalten chinesischer Touristen im Ausland aus, das selbst Vizepremier Wang Yi gerade als „unzivilisiert“ angeprangert hatte. Chinesische Blogger hatten mit dem Foto der Kritzeleien ein schamloses Benehmen angeprangert, das eine Schande für das Land sei.

Schmuggler mit 2700 seltenen Schildkröten gefasst

Mit einer illegalen Fracht von 2700 zentralasiatischen Steppenschildkröten in seinem Bus ist ein Schmuggler Zollfahndern ins Netz gegangen. Der 43-jährige Kasache wollte die vom Aussterben bedrohten Tiere in Kartons über die Grenze nach Russland transportieren. Dabei war der Mann samt der Ware im Altai-Gebiet aufgeflogen. Ihm drohen sieben Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro.