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Prinz Harry auf Überraschungsbesuch bei Michelle Obama

Zum ersten Mal seit dem Skandal um Nacktfotos in Las Vegas ist der britische Prinz Harry wieder in den USA.

Am ersten Tag seines einwöchigen Besuchs kam der 28-Jährige am Donnerstag überraschend im Weißen Haus mit First Lady Michelle Obama zusammen.

Anlass war eine Muttertagsveranstaltung. Harry habe sich spontan entschlossen zu kommen, als er von ihrem Treffen mit den Müttern und Ehefrauen von US-Soldaten erfahren habe, sagte Obama dem weiblichen Publikum bei der Vorstellung ihres Gastes. Ein Treffen mit Präsident Barack Obama stand aber nicht auf dem Programm – er hielt sich am Donnerstag in Texas auf. Harry flog an Bord einer Linienmaschine ein. Sein erster Weg nach der Ankunft führte ins Washingtoner Kapitol, um eine Fotoausstellung der Anti-Minen-Wohltätigkeitsorganisation Halo Trust zu besichtigen. Dort hatte auch seine Mutter Prinzessin Diana mitgearbeitet. Harry ist ein Schirmherr der Organisation. Begrüßt wurde der Prinz vom republikanischen Senator John McCain, der ihn auch durch die Ausstellung begleitete.

Wie immer, wenn der unverheiratete Harry irgendwo auftaucht, waren auch weibliche Fans nicht weit. So renkten sich junge Kongressmitarbeiterinnen den Hals aus, um einen Blick auf den Prinzen im grauen Anzug zu erhaschen. Der Besuch steht hauptsächlich im Zeichen der Verdienste und Opfer der Streitkräfte. So ist der zentrale Punkt eine zweitägige Visite in Colorado, wo Harry das britische Team bei den „Warrior Games“ anfeuern will. Das ist ein Paralympics-ähnlicher Wettbewerb für verwundete Soldaten. Geplant ist aber auch eine Visite in New Jersey, dort, wo im vergangenen Oktober der Monstersturm „Sandy“ wütete. Die Tour soll Harry als einen verantwortungsbewussten und hart arbeitenden Angehörigen der königlichen Familie zeigen – nach der Peinlichkeit vom vorigen August, als Fotos von Harry beim Nackt-Billard in einem Luxushotel in Las Vegas öffentlich wurden.