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Nigeria: Sektenanhänger töten mindestens 30 Polizisten ++ Saudi-Arabien: Coronavirus: Zwei infiziert, sieben gestorben ++ Großbritannien: Londoner Zoo bangt ums Überleben seltener Fische

Sektenanhänger töten mindestens 30 Polizisten

Mitglieder der nigerianischen Ombatse-Sekte haben mindestens 30 Polizisten erschossen und ihre Leichen anschließend verbrannt. Die Sektenmitglieder hätten im Zentrum des Landes eine Gruppe von etwa 60 Polizeibeamten angegriffen, sagten Polizeivertreter des Bundesstaates Nasarawa am Donnerstag. Die Sekte versucht dort, sowohl Christen als auch Muslimen ihren Glauben aufzuzwingen. Der Vorfall ereignete sich demnach im Dorf Elakyo unweit von Lafia, der Hauptstadt von Nasarawa. Im November töteten mutmaßliche Ombatse-Mitglieder drei nigerianische Sicherheitskräfte, als die Armee eine Zeremonie der Sekte stürmte.

Coronavirus: Zwei infiziert, sieben gestorben

In Saudi-Arabien sind zwei weitere Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt geworden. Bei den Erkrankten handele es sich um Männer im Alter von 48 und 58 Jahren, teilten saudische Behörden der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Das Virus ist dem Sars-Erreger verwandt, an dem vor zehn Jahren etwa 800 Menschen starben. Die neuen Fälle hängen wahrscheinlich mit dem Ausbruch des Erregers in einer Gesundheitseinrichtung Anfang Mai zusammen, berichtete die WHO am Freitag. Die jüngsten Infektionsfälle seien Patienten mit Vorerkrankungen. Der Zustand des 48-Jährigen sei stabil; der 58-Jährige sei bereits entlassen worden.

Londoner Zoo bangt ums Überleben seltener Fische

Der Londoner Zoo versucht verzweifelt, eine seltene Buntbarsch-Art aus Afrika vor dem Aussterben zu retten. Im Aquarium des Zoos schwimmen nur noch zwei männliche Exemplare des aus Madagaskar stammenden Mangarahara-Buntbarschs. Sie sind wahrscheinlich mit die letzten ihrer Art. Händeringend wird deshalb ein weiblicher Fisch gesucht, um eine Nachzucht zu starten. Die Zooverwaltung wandte sich am Freitag mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit und hofft, dass irgendwo auf der Welt ein Aquariumbesitzer weiterhelfen kann. Zwar lebt auch im Berliner Zoo einer der extrem seltenen Barsche, er ist aber ebenfalls ein Männchen.