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Kriminalität: Neue Spuren im Fall der Bankiersfrau Bögerl ++ Tiere: Frei lebender Tiger tötet in Nepal zwei Männer ++ Unfall: Gasleck war Ursache der Explosion in Prag

Neue Spuren im Fall der Bankiersfrau Bögerl

Drei Jahre nach dem rätselhaften Mord an der Bankiersfrau Maria Bögerl in Heidenheim (Baden-Württemberg) hat die Polizei die Spielhallenszene ins Visier genommen. Die Ermittler verdächtigen mehrere Männer, die Frau des damaligen örtlichen Sparkassenchefs entführt und nach einer misslungenen Übergabe von Lösegeld ermordet zu haben. Ihr Mann Thomas Bögerl hatte sich ein Jahr danach das Leben genommen. Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Ermittlungen der Sonderkommission „Flagge“ seien „tatrelevante“ DNS-Spuren, sagte Staatsanwalt Armin Burger. Diese Spuren würden weiter mit freiwilligen Speichelproben von Männern abgeglichen. Bislang gebe es mehr als 3000 Vergleichsproben, immer wieder kämen weitere Proben hinzu.

Frei lebender Tiger tötet in Nepal zwei Männer

In Nepal sind zwei Männer einem frei lebenden Tiger zum Opfer gefallen. Die Raubkatze habe zunächst einen 75-jährigen Mann aus dessen Hütte am Rande des Chitwan-Nationalparks im Zentrum des asiatischen Landes gezerrt und getötet, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Dorfbewohner entdeckten die Leiche des Mannes in einem Wald. Bei einer anschließenden Jagd auf den Tiger wurde einem Polizeisprecher zufolge ein 31-jähriger Mann von dem Raubtier getötet. Dutzende Polizisten und Mitarbeiter der Forstbehörde wurden daraufhin in das Gebiet entsandt, um den Tiger lebend einzufangen. Nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF leben in Nepal derzeit noch etwa 150 Tiger in freier Wildbahn.

Gasleck war Ursache der Explosion in Prag

Die verheerende Hausexplosion im Stadtzentrum von Prag vor anderthalb Wochen wurde durch ein Gasleck ausgelöst, teilte ein Sprecher der tschechischen Polizei am Donnerstag mit. Das Gas sei aus einer Leitung ausgeströmt, die wenige Meter vor dem Unglückshaus unter dem Bürgersteig verläuft. Zu diesem Ergebnis seien Fachleute nach einer Druckprüfung gekommen. Die Ermittlungen zur Ursache würden fortgesetzt, ergänzte der Sprecher. Die Explosion hatte das Bürohaus in der Theatergasse verwüstet und Schäden in Millionenhöhe verursacht. Die Detonation war so heftig, dass sie in weiten Teilen der Stadt zu hören war. Mehr als 40 Menschen wurden von der Druckwelle und umherfliegenden Glassplittern verletzt, darunter auch ein Deutscher.