Meldungen

WeltNews

Deutschland: 97-Jährige lebt fünf Tage mit totem Sohn in Wohnung ++ Brasilien: Mann kapert Kleinbus und vergewaltigt junge Frau ++ Spanien: Polizei entdeckt Haschisch im Wert von 100 Millionen Euro

97-Jährige lebt fünf Tage mit totem Sohn in Wohnung

Eine 97 Jahre alte Frau hat tagelang hilflos mit ihrem toten Sohn in ihrer Wohnung in Würzburg leben müssen. Der 72 Jahre alte Sohn, der sich zuvor um seine Mutter gekümmert hatte, war in der Wohnung gestorben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Frau konnte nach einem Sturz aus ihrem Bett allerdings nicht aus eigener Kraft aufstehen, um die Polizei zu alarmieren. Ein Bekannter der Familie entdeckte die Mutter und die Leiche des Sohnes daher erst fünf Tage später. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die 97-jährige Frau zwar stark dehydriert, aber außer Lebensgefahr. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Sohn war eines natürlichen Todes gestorben.

Mann kapert Kleinbus und vergewaltigt junge Frau

In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro ist erneut eine junge Frau in einem Kleinbus vor den Augen mitfahrender Insassen vergewaltigt worden. Ein bewaffneter Mann habe laut Polizeiangaben die anderen Passagiere in den vorderen Teil des Busses gezwungen und die etwa 30 Jahre alte Frau anschließend vergewaltigt und geschlagen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Augenzeugen zufolge habe der Täter bei dem Vorfall am Vortag im Armenviertel Muquico am Rande der brasilianischen Millionenstadt offensichtlich unter Drogeneinfluss gestanden. Nach der Vergewaltigung fuhr der Kleinbus laut Medienberichten noch rund 20 Kilometer weiter, bevor der Mann das Fahrzeug verließ.

Polizei entdeckt Haschisch im Wert von 100 Millionen Euro

Durch einen Zufall hat die Polizei in Spanien die größte Menge an Haschisch in der Geschichte des Landes sichergestellt. In einem Lagergebäude in der südspanischen Stadt Córdoba entdeckten örtliche Polizeibeamte insgesamt rund 52 Tonnen Rauschgift. Wie die spanischen Medien am Sonntag unter Berufung auf Polizeikreise berichteten, wurde der Schwarzmarktwert des Haschisch auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt. Die Beamten hatten nach diesen Angaben auf dem Firmengelände eigentlich wegen eines Einbruchs ermitteln wollen, den ein Augenzeuge am Vortag beobachtet hatte. Bis Sonntag wurden zunächst keine Festnahmen gemeldet.