Sicherheit

Triebwerk von Lufthansa-Flieger in Flammen

Maschine muss auf dem Weg nach Frankfurt notlanden

Ein Lufthansa-Flugzeug mit Ziel Frankfurt/Main ist am Sonnabendabend kurz nach dem Start in Helsinki wegen eines Motorschadens wieder zurückgekehrt und gelandet. Wie der Rundfunksender YLE berichtete, fiel nach Augenzeugenberichten eines der Triebwerke aus. Nach dem Start von dem Flugplatz Helsinki-Vantaa seien Flammen zu sehen sowie eine Explosion zu hören gewesen.

Auf dem internationalen Flughafen der finnischen Hauptstadt wurde Großalarm für eine Notlandung ausgelöst. Das im Linienverkehr nach Frankfurt eingesetzte Flugzeug konnte nach Angaben des Senders nach etwa einer halben Stunde ohne Probleme wieder in Vantaa landen. Die Passagiere des Fluges LH 851 seien auf andere Maschinen umgebucht worden. Wie es zu dem Triebwerksschaden kam und welche Teile der Maschine beschädigt wurden, war zunächst nicht bekannt. Die Fluggesellschaft kündigte an, die Ursache zu untersuchen. Wann die Ergebnisse vorliegen, war nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers vom Sonntag unklar.

Wie die Passagiere des Lufhansa-Fluges sind auch die 166 Reisenden einer Air-India-Maschine mit einem Schrecken davongekommen. Auf dem Flug von Bangkok nach Neu-Delhi hatten sich der Kapitän und der Kopilot in der Business Class schlafen gelegt und ihr Flugzeug dem Autopiloten anvertraut. Stewardessen hätten den Autopiloten dann versehentlich abgeschaltet, berichtete die Zeitung „Mumbay Mirror“. Die Piloten seien unsanft geweckt worden und ins Cockpit zurückgestürmt, um einen Absturz der Maschine der Air India zu verhindern. Ein Sprecher von Air India bestätigte am Sonnabend, dass der Kapitän und zwei Stewardessen vom Dienst suspendiert worden seien. Er bestritt aber, dass die Piloten die Flugbegleiterinnen am Autopiloten hätten herumhantieren lassen. „Zu keinem Zeitpunkt ließ die Cockpitbesatzung das Cockpit unbeaufsichtigt“, so der Sprecher.