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Mexiko: Tote und Verletzte bei Kämpfen zwischen Häftlingen ++ Dänemark: Brand zerstört Museum – Exponate gerettet ++ Kongo: Seligsprechung für Ebola-Opfer eingeleitet

Tote und Verletzte bei Kämpfen zwischen Häftlingen

Bei blutigen Kämpfen zwischen Gefängnisinsassen in Mexiko sind 13 Häftlinge getötet und 65 weitere verletzt worden, 22 davon schwer. Die Gewalt brach am frühen Sonnabend aus, als Insassen aus Unmut über Belästigungen durch Mithäftlinge zu selbst gemachten Messern griffen und damit ihre Rivalen attackierten, wie das Büro der Generalstaatsanwaltschaft im Bundesstaat San Luis Potosí mitteilte. Neun Insassen der Haftanstalt La Pila seien noch vor Ort ihren Verletzungen erlegen, sagte die Sprecherin Gabriela González Chong weiter.

Brand zerstört Museum – Exponate gerettet

Ein Feuer im Museum des Dänischen Widerstands in Kopenhagen hat große Teile des Gebäudes zerstört. Bei dem Großbrand am Sonntag wurde niemand verletzt. Feuerwehrleute und Personal konnten einen Großteil der Exponate retten, wie das Museum mitteilte.

Das brach am Morgen im Café des Gebäudes aus und breitete sich schnell auf den Ausstellungssaal aus. Die Brandursache war zunächst unklar. In dem Museum werden Objekte gezeigt, die an die dänische Widerstandsbewegung während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnern.

Seligsprechung für Ebola-Opfer eingeleitet

In der Demokratischen Republik Kongo ist am Sonntag ein Seligsprechungsverfahren für sechs italienische Ordensschwestern eröffnet worden, die vor 18 Jahren an der Ebola-Krankheit starben. Mit einer Messe in der Kathedrale von Kikwit begann nach längeren Voruntersuchungen der kirchenamtliche Prozess für die aus Bergamo stammenden Frauen als „Zeugen der Nächstenliebe“, wie Radio Vatikan meldete. Die Ordensschwestern hatten sich bei Ausbruch der Seuche geweigert, ihre Krankenstationen zu verlassen, bis sie selbst mit dem Virus infiziert wurden.