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Niederlande: Tausende Unterschriften gegen Krönungslied ++ Großbritannien: Queen feiert 87. Geburtstag im privaten Kreis ++ Spanien: Königstochter schließt Umzug nach Katar nicht aus

Tausende Unterschriften gegen Krönungslied

Empörung, Kritik und Spott sind die vorherrschenden Reaktionen in den Niederlanden nach der Veröffentlichung des neuen „Königslieds“. Nur wenige Stunden nach der Vorstellung des offiziellen Lieds zur Krönung von Willem-Alexander als Nachfolger von Königin Beatrix am 30.April hatten am frühen Sonnabend bereits Tausende Niederländer im Internet eine Petition gegen den Song unterschrieben. „Aus Protest gegen dieses schwachsinnige ‚Königslied‘ trete ich hiermit als niederländischer Bürger zurück“, heißt es in der Petition. Das mehr als fünfminütige Stück, das am Tag der Krönung öffentlich vorgetragen werden soll, ist eine Mischung aus Volksmusik, Chorgesängen und Rap.

Queen feiert 87. Geburtstag im privaten Kreis

Die britische Königin Elizabeth II. wird ihren 87. Geburtstag an diesem Sonntag im privaten Kreis feiern. Das teilte der Palast am Sonnabend mit, nannte aber keine weiteren Details. Medien berichteten, die Queen sei mit ihrem Mann Prinz Philip, 91, auf Schloss Windsor. Öffentlich begeht sie ihren Ehrentag traditionell an einem Samstag im Juni mit der Parade „Trooping the Colour“, die in diesem Jahr am 15. Juni stattfindet. In ihrem neuen Lebensjahr wird die Königin unter anderem zum dritten Mal Uroma, wenn das erste Kind von Prinz William und Kate zur Welt kommt. Der Geburtstermin ist im Juli. Außerdem feiert sie am 2. Juni das 60. Jubiläum ihrer Krönung.

Königstochter schließt Umzug nach Katar nicht aus

Die in eine Korruptionsaffäre um ihren Ehemann verwickelte spanische Königstochter Cristina, 47, wird ihr Heimatland möglicherweise verlassen. Die Infantin würde mit ihrem Gatten Iñaki Urdangarin, 45, nach Katar ziehen, falls der frühere spanische Handballnationalspieler im Emirat einen Trainerjob annehmen sollte, sagte Urdangarin-Anwalt Pascual Vives am Freitag. Urdangarin steht seit Längerem im Verdacht, Steuergelder in Höhe von knapp sechs Millionen Euro unterschlagen zu haben. Er soll dann möglicherweise als Assistent von Landsmann Valero Rivera arbeiten, der nach dem Gewinn des Weltmeistertitels im Januar zur Nationalmannschaft Katars wechselte.