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USA: Entschädigung wegen falscher „Halal“-Sandwiches ++ Deutschland: Neun Frühchen in Klinik mit Darmkeim infiziert ++ Irland: Räuber stehlen wertvolle Nashornköpfe aus Museum

Entschädigung wegen falscher „Halal“-Sandwiches

Die Restaurantkette McDonald’s zahlt 700.000 Dollar (533.000 Euro) an verschiedene islamische Organisationen, weil in zwei Filialen Hühnchenprodukte fälschlich als konform mit islamischen Speisegeboten verkauft worden waren. Ein Gericht in Wayne County im Bundesstaat Michigan billigte die außergerichtliche Einigung, wie die Zeitung „Detroit Free Press“ meldete. Auslöser des Streits war, dass muslimische Kunden in zwei McDonald’s-Niederlassungen in der Stadt Dearborn nach eigener Darstellung Hühnchensandwiches erhalten hatten, die nicht den religiösen Normen entsprachen; dabei hätten sie ausdrücklich gefragt, ob die Speisen „halal“ seien, also dem islamischen Reinheitsgebot entsprächen.

Neun Frühchen in Klinik mit Darmkeim infiziert

Auf der geschlossenen Wiesbadener Frühgeborenenstation ist ein gefährlicher Darmkeim bei mittlerweile neun Kindern nachgewiesen worden. Das teilten die Horst-Schmidt-Kliniken am Donnerstag mit. Die Intensivstation für Neugeborene war am Montag geschlossen worden, nachdem der Keim bei vier Kindern aufgetreten war. Zwei Frühchen hatten den Keim im Blut. „Bei den beiden Kindern, die eine Infektionskrankheit haben, hat die Antibiotikatherapie sehr gut angeschlagen“, sagte eine Sprecherin. Bei den anderen Kindern wurde der Erreger auf der Haut gefunden. Auch Mitarbeiter und Eltern würden untersucht. Die geschlossene Station werde umfassend desinfiziert.

Räuber stehlen wertvolle Nashornköpfe aus Museum

Aus dem Depot des Irischen Nationalmuseums sind vier ausgestopfte Rhinozerosköpfe mit acht wertvollen Hörnern gestohlen worden. Drei Männer hätten den Wachmann des Museums am Mittwochabend überwältigt und gefesselt und sich über den Lagerraum in Swords nördlich von Dublin hergemacht, teilte die Polizei mit. Der Kurator der naturhistorischen Abteilung des Museums, Nigel Monaghan, sagte, die vier Nashornköpfe seien im vergangenen Jahr extra aus der Ausstellung entfernt worden, um sie vor Dieben zu schützen. Die acht Hörner könnten auf dem Schwarzmarkt bis zu 500.000 Euro bringen, sagte er.