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Norwegen: Jugendliche finden Tasche mit 62.000 Euro im Zug ++ Dänemark: Schlafstörung Sexsomnia verhilft Mann zu Freispruch

Jugendliche finden Tasche mit 62.000 Euro im Zug

Eine Handtasche prallvoll mit Geld: Den überraschenden Fund haben zwei Jugendliche in einem Zug in Norwegen gemacht. Doch statt sich mit den 467.200 Kronen (62.000 Euro) aus dem Staub zu machen, gaben die ehrlichen Finder alles wieder ab, wie mehrere Zeitungen berichteten. „Als ich die Tasche öffnete, sah ich nur Bündel um Bündel Geldscheine“, zitierte das Blatt „Vestby Avis“ den 16-jährigen Benedikt. „Mein erster Gedanke war, die Polizei zu rufen.“ Als sie sich den Inhalt der Tasche etwas genauer ansahen, fanden sie auch den Pass des Eigentümers. Der schusslige Rentner konnte sich das Geld bei der Polizei abholen. Ob die beiden Jugendlichen einen Finderlohn erhielten, war zunächst nicht bekannt.

Schlafstörung Sexsomnia verhilft Mann zu Freispruch

Ein Däne ist vom Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen worden, weil er an der seltenen Schlafstörung Sexsomnia leidet. Der 31-Jährige habe zwei 17-Jährige Mädchen nach einer Party in seiner Kopenhagener Wohnung befummelt, während er schlief, entschied ein Gericht im dänischen Glostrup am Mittwoch. Die Mädchen wachten auf, stoppten den Mann und meldeten den Vorfall später der Polizei. Medizinische Tests hätten aber ergeben, dass der 31-Jährige tatsächlich an Sexsomnia leidet, einer Störung, bei der der Betroffene während er schläft sexuell aktiv wird, hieß es vom Gericht. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, in Berufung gehen zu wollen.