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Wohnungsbrand: Backnang: Angehörige fordern türkische Gutachter ++ Kirche: Katholischer Priester wegen Kinderpornos verurteilt ++ Bergtour: Deutscher rodelt in den Alpen in den Tod ++ Weltrekordversuch: Atlantiküberquerer scheitern an Monsterwelle

Backnang: Angehörige fordern türkische Gutachter

Angehörige der acht Türken, die bei dem Wohnungsbrand von Backnang starben, kritisieren den Bericht der deutschen Behörden zum Unfallhergang. In der Europaausgabe der türkischen Zeitung „Sabah“ kommen mehrere Familienmitglieder zu Wort. Sie glauben nach wie vor, dass nicht Fahrlässigkeit, sondern ein elektrischer Defekt für das Feuer verantwortlich war. Gutachter aus der Türkei sollten die Brandursache untersuchen, heißt es weiter. Bei dem Feuer am 10. März starben die 40-jährige Nazli Özcan und ihre sieben Kinder.

Katholischer Priester wegen Kinderpornos verurteilt

Wegen des Besitzes von Kinderpornos hat das Amtsgericht Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) einen katholischen Priester zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt. Zudem muss der 40-Jährige, der geständig war, 2400 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Auf einer Computerfestplatte des katholischen Geistlichen waren im November 2011 rund 4000 kinderpornografische Bilddateien gefunden worden.

Deutscher rodelt in den Alpen in den Tod

Ein deutscher Urlauber ist in Österreich bei einem Rodelunglück gestorben. Der Mann war mit seinen zwei Brüdern auf einer Bergtour im Gemeindegebiet von Pflach (Tirol) unterwegs, wie die Polizei berichtete. Beim Abstieg setzte sich der Bayer auf einen Plastikschlitten und rodelte in immer steiler werdendem Gelände in den Tod. Der Mann habe den Schlitten nicht mehr abbremsen können und sei in der Folge rund 200 Meter in felsigem Gebiet abgestürzt.

Atlantiküberquerer scheitern an Monsterwelle

Der Weltrekordversuch von vier Ruderern, den Atlantik allein mit Menschenkraft zu überqueren, ist gescheitert. Eine Monsterwelle hat das neun Meter lange Ruderboot „James Robert Hanssen“ nach 73 Tagen auf See in der Karibik kentern lassen, wie die US-Küstenwache meldete. Die vier Ruderer – zwei Amerikaner und zwei Kanadier – wurden 650 Kilometer nördlich von Puerto Rico geborgen. Das Quartett war im westafrikanischen Senegal in Richtung des mehr als 6700 Kilometer entfernten Miami in Florida) aufgebrochen.