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Frankreich: Airbus rutscht in Lyon über Landebahn hinaus ++ USA: Raubkunst-Streit um Picasso-Bild vor Gericht ++ Frankreich: Eiffelturm wegen Bombendrohung evakuiert

Airbus rutscht in Lyon über Landebahn hinaus

Ein Airbus A321 mit 181 Personen an Bord ist bei der Landung in Lyon über die Piste hinausgerutscht und im Morast stecken geblieben. Die Passagiere und die sieben Besatzungsmitglieder wurden nicht verletzt, wie der Flughafen am Sonnabend mitteilte. Sieben Passagiere erlitten allerdings einen Schock und wurden medizinisch betreut. Der Flugverkehr wurde nach einer mehrstündigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Die Maschine der Fluggesellschaft Air Méditerranée war aus Agadir in Marokko gekommen und am Freitagabend gegen 21 Uhr gelandet. Über die Ursachen des Unfalls gab es zunächst keine Angaben.

Raubkunst-Streit um Picasso-Bild vor Gericht

Die Erben des jüdischen Bankiers und Kunstsammlers Paul von Mendelssohn-Bartholdy haben vor einem US-Gericht Klage gegen den Freistaat Bayern auf Rückgabe des Bildes von Pablo Picasso, „Madame Soler“, eingereicht. Wie ihr Anwalt John Byrne sagte, ist die Klage seit Mittwoch vor einem Distriktgericht in New York anhängig. Verlangt werde die Rückerstattung des aus Picassos Blauer Periode stammenden Gemäldes aus dem Jahr 1903, das heute in der Pinakothek der Moderne in München hängt und auf rund 78 Millionen Euro geschätzt werde.

Eiffelturm wegen Bombendrohung evakuiert

Die Pariser Polizei hat am Sonnabend den Eiffelturm evakuiert. Mehr als 1400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, nachdem ein anonymer Anrufer mit einer Bombenexplosion gedroht hatte, wie ein Polizei-Vertreter mitteilte. Die Beamten suchten das Wahrzeichen daraufhin mit Spürhunden ab und sprachen eine Sicherheitswarnung aus. Es wurde jedoch keine Bombe gefunden und die Touristenattraktion sollte wieder geöffnet werden, verlautete wenig später aus Polizeikreisen.