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Betrauert: Kirchweyhe gedenkt totgeprügeltem 25-Jährigen ++ Betrunken: Alkoholisierter Fahrer dreimal in einer Nacht erwischt ++ Beschlossen: US-Bundesstaat Maryland schafft die Todesstrafe ab

Kirchweyhe gedenkt totgeprügeltem 25-Jährigen

Rund 1500 Menschen haben im niedersächsischen Kirchweyhe mit einer Trauerfeier eines zu Tode geprügelten 25-Jährigen gedacht. „Die Tat offenbart eine Brutalität, die unerträglich ist“, sagte Bürgermeister Frank Lemmermann (SPD) am Tatort. Ein großes Polizeiaufgebot schützte die Veranstaltung am Sonnabend, weil zwei rechte Gruppierungen zuvor vergeblich versucht hatten, zeitgleiche Versammlungen anzumelden. „Unser Mitgefühl gilt der Familie von Daniel, seinen Freunden und allen, die ihn lieb hatten“, sagte Lemmermann. Der 25-Jährige hatte am vergangenen Wochenende versucht, einen Streit zu schlichten, und war daraufhin angegriffen worden. Am Donnerstag ist er an seinen Verletzungen gestorben.

Alkoholisierter Fahrer dreimal in einer Nacht erwischt

Ein 32-jähriger betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Sonnabend in Zwickau gleich dreimal erwischt worden. Zuerst stoppten ihn Beamte bei einer Verkehrskontrolle. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben. Wenig später kam der 32-Jährige den Polizisten mit seinem Auto entgegengefahren. Er erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Führerschein. Das schien immer noch nicht genug: Am frühen Sonnabendmorgen wurde er zum dritten Mal mit seinem Auto gestoppt. Diesmal kassierten die Beamten auch den Autoschlüssel.

US-Bundesstaat Maryland schafft die Todesstrafe ab

Als 18. Bundesstaat der USA hat Maryland die Abschaffung der Todesstrafe beschlossen. Das Abgeordnetenhaus des Ostküstenstaates bestätigte am Freitag das vorangegangene Votum des Senats. Das Gesetz gilt allerdings nicht rückwirkend – fünf Gefangene warten noch in der Todeszelle auf ihre Hinrichtung. Jedoch wird darauf spekuliert, dass der demokratische Gouverneur Martin O’Mally ihre Strafe in „lebenslänglich“ umwandelt. „Wir haben die moralische Verpflichtung, Dinge zu stoppen, die überflüssig, teuer und nutzlos sind und mit denen man keine Menschenleben rettet“, sagte O’Mally Journalisten.