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In Kürze I

Verschätzt: Bill Gates könnte bald wieder der Reichste weltweit sein ++ Verkleidet: Carla Bruni nimmt Frankreichs Präsident im Lied aufs Korn ++ Verschoben: Morrissey bricht Tour wegen Magengeschwür ab ++ Verklagt: US-Gericht lässt Prozess gegen Sharon Stone zu

Bill Gates könnte bald wieder der Reichste weltweit sein

Microsoft-Gründer Bill Gates steht kurz davor, sich den Titel des reichsten Menschen der Welt zurückzuholen. Der derzeitige Spitzenreiter, der mexikanische Unternehmer Carlos Slim, verlor zuletzt schnell an Gewicht, weil der Aktienkurs seiner Telekom-Firma América Móvil absackte. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg trennen die beiden Multimilliardäre „nur noch“ 184Millionen Dollar. Noch in der vor zehn Tagen veröffentlichten Rangliste des Magazins „Forbes“ lag Slim mit 73 Milliarden Dollar vor Gates mit 67 Milliarden.

Carla Bruni nimmt Frankreichs Präsident im Lied aufs Korn

Die einstige First Lady Frankreichs, Carla Bruni, hat in einem ihrer neuen Songs den französischen Präsidenten François Hollande aufs Korn genommen: Als einsamen „Pinguin“ ohne Manieren und ohne Persönlichkeit besingt die Frau von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy auf ihrem neuen Album den Nachfolger ihres Mannes. Das neue Album „Little French Songs“ des 45-jährigen Ex-Models soll am 1. April auf den Markt kommen. Nach Einschätzung französischer Medien erinnert das Lied an die Machtübergabe am 15. Mai vergangenen Jahres im Élysée-Palast von Nicolas Sarkozy an François Hollande.

Morrissey bricht Tour wegen Magengeschwür ab

Der frühere Frontmann der britischen Band The Smiths, Morrissey, hat seine US-Tournee wegen Gesundheitsproblemen abgebrochen. Der 53-Jährige habe nach einer beidseitigen Lungenentzündung, einem Magengeschwür und einer Erkrankung der Speiseröhre 22 Konzerte absagen müssen, sagte seine Sprecherin Lauren Papapietro am Sonnabend. Obwohl er seine Tour gerne habe fortsetzen wollen, müsse sich Morrissey eine Auszeit nehmen. Wegen seiner Gesundheitsprobleme hatte der Sänger zuvor schon 21 US-Konzerte verschieben müssen.

US-Gericht lässt Prozess gegen Sharon Stone zu

Ein Gericht in Los Angeles hat grünes Licht für den Prozess eines früheren Kindermädchens gegen Hollywoodstar Sharon Stone gegeben. Die Richterin Mary Strobel entschied gestern, die Anwälte der Klägerin hätten ausreichende Beweise für die gegen Stone erhobenen Vorwürfe vorgelegt. Die aus den Philippinen stammende Erlinda Elemen wirft Stone Belästigung und Rassismus vor sowie eine unrechtmäßige Entlassung. Stone soll sich abfällig über ihre Religiosität geäußert und ihr verboten haben, in ihrem Haus – in dem die Nanny selbst wohnte – die Bibel zu lesen. Außerdem habe die Schauspielerin negative Kommentare über Philippiner gemacht. Der Prozessbeginn wurde auf den 30. Juli festgesetzt.