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In Kürze I

Gefreut: Musiker Michael Bublé wird Vater eines Jungen ++ Bestanden: 106-Jährige bekommt nach fast 90 Jahren ihr Zeugnis ++ Erzürnt: Pfarrer zerstört Fernseher auf Altar mit Hammer ++ Gespielt: Erst Revolutionär, jetzt Drogenboss

Musiker Michael Bublé wird Vater eines Jungen

Der kanadische Musiker Michael Bublé, 37, und seine Frau, die argentinische Schauspielerin Luisana Lopilato, 25, erwarten einen Jungen. Das jüngste Ultraschallbild habe es deutlich gezeigt. „Wir freuen uns sehr“, sagte Bublé der „New York Post“. Das seit zwei Jahren verheiratete Paar hatte die Nachricht über sein erstes Kind im Januar per Videobotschaft verkündet. In dem kurzen Film, mit Bublés Hitsong „Haven’t Met You Yet“ untermalt, hieß es, sie würden „Baby Bublé“ erwarten.

106-Jährige bekommt nach fast 90 Jahren ihr Zeugnis

Fast 90 Jahre nach dem Ende ihrer Schulzeit hat eine 106 Jahre alte Frau in Columbus im US-Bundesstaat Ohio doch noch ihr Abschlusszeugnis bekommen. Reba Williams habe die Schule 1925 nicht erfolgreich abschließen können, weil sie sich geweigert habe, ein Buch für den Englischunterricht zu lesen, berichteten mehrere Lokalmedien. Danach arbeitete sie jahrelang als Köchin. Als die Schulbehörde vor Kurzem von der Geschichte hörte, entschied sie, der alten Dame nachträglich doch noch ein Abschlusszeugnis zu überreichen. „Ach, du meine Güte“, sagte Williams bei der Feier in ihrer Wohnung. „Ist das nicht wunderbar?“

Pfarrer zerstört Fernseher auf Altar mit Hammer

Mit drastischen Mitteln hat ein katholischer Priester in Italien seine Gottesdienstbesucher vor einer Fernseh-Abhängigkeit gewarnt: Der Pfarrer des norditalienischen Ortes Villa San Carlo zertrümmerte während der Messe seinen Fernseher, wie die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtete. Den Angaben zufolge stellte er das Gerät auf den Altar und traktierte es mit einem Hammer. Mit dieser ungewöhnlichen Geste habe er den Gläubigen klarmachen wollen, dass sie sich nicht zu „Sklaven der Technologie“ machen sollten, zitierte die Zeitung den Geistlichen.

Erst Revolutionär, jetzt Drogenboss

Nach der Revolutionsikone Che Guevara verkörpert der puerto-ricanische Hollywood-Schauspieler Benicio del Toro nun den berüchtigten kolumbianischen Drogenboss Pablo Escobar. Der Drehstart zum Film „Paradise lost“ war für Freitag in Panama angesetzt, wie der französische Produzent Dimitri Rassam in Paris meldete. Beteiligt sind auch Produktionsfirmen aus Spanien und Belgien. Escobar hatte seine kriminelle Karriere als Autodieb und Bankräuber begonnen. Schließlich stand er an der Spitze des Medellín-Kartells, das in den 80er-Jahren mit dem Kartell von Cali den Kokainschmuggel von Kolumbien in die USA beherrschte. Ende 1993 erschoss die Polizei Escobar auf der Flucht.