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Brandkatastrophe: Kritik an Obduktion der Opfer von Backnang in der Türkei ++ Entscheidung: US- Gericht kippt Verbot riesiger Softdrink-Becher

Kritik an Obduktion der Opfer von Backnang in der Türkei

Etwa 1000 Trauernde haben im schwäbischen Backnang in einer bewegenden Zeremonie Abschied von den Opfern der Brandkatastrophe genommen. Die acht mit türkischen und deutschen Flaggen geschmückten Särge wurden am Dienstag durch die Menschenmenge von einem Hof nahe der Moschee getragen. Anschließend wurden sie nach Istanbul geflogen. Die Leichen werden dort zunächst noch einmal obduziert, wie der türkische Vizepremier Bekir Bozdag ankündigte. Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) kritisierte dieses Vorgehen: Das fehlende Vertrauen der türkischen Seite in die Ermittler belaste das Verhältnis zu Deutschland.

US- Gericht kippt Verbot riesiger Softdrink-Becher

Wenige Stunden vor dem Inkrafttreten hat ein Gericht in New York das umstrittene Verbot riesiger Softdrink-Becher in der US-Metropole gekippt. Der Richter entschied, dass das Verbot „willkürlich“ sei. Das Urteil ist ein Rückschlag für Bürgermeister Michael Bloomberg, der im Kampf gegen Fettleibigkeit den Verkauf von Limonade in vielen Lokalen auf Halbliter-Größen begrenzen wollte. Die Stadtverwaltung hatte das Verbot von XXL-Softdrinks im vergangenen September erlassen, in der Nacht zum Dienstag sollte es in Kraft treten. Die Regelung hätte Fastfood-Imbisse, Restaurants und öffentliche Orte wie Kinos betroffen.