Meldungen

WeltNews

| Lesedauer: 2 Minuten

Russland: Neue Schönheitskönigin setzt sich für Pussy Riot ein ++ Indien: 120 Millionen Menschen feiern Pilgerfest am Ganges ++ Südafrika: Nelson Mandela zur Kontrolle im Krankenhaus ++ Spanien: Gerücht um Geldgeschenke: Hunderte stürmen Bank

Neue Schönheitskönigin setzt sich für Pussy Riot ein

Die neue Miss Russland, die 18-jährige Elmira Abdrasakowa, hat die Verurteilung der Sängerinnnen der Punk-Band Pussy Riot zu zwei Jahren Straflager als zu hart kritisiert. Die Kirche sei ihr „heilig“, sagte die Tatarin am Sonnabend dem russischen Rundfunk. Das sogenannte Punk-Gebet in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale sei für sie „inakzeptabel“. Statt der Verurteilung hätte aber erreicht werden müssen, dass die Sängerinnen „ihre Weltsicht ändern“.

120 Millionen Menschen feiern Pilgerfest am Ganges

Etwa 120 Millionen Menschen sind in den vergangenen zwei Monaten zum Hindu-Fest Maha Kumbh Mela gepilgert – damit ist es das größte religiöse Fest aller Zeiten. Auch am letzten Badetag am Sonntag kamen nach Angaben der Organisatoren noch einmal mehrere Millionen Menschen zum Ganges im indischen Allahabad, um sich von ihren Sünden reinzuwaschen. Das Fest findet nur alle zwölf Jahre am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna statt.

Nelson Mandela zur Kontrolle im Krankenhaus

Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela, 94, ist am Sonnabend für eine Kontrolluntersuchung ins Krankenhaus gebracht worden. Das Präsidialamt sprach von einem geplanten medizinischen Check-up. „Die Ärzte haben so weit mitgeteilt, dass es keinen Grund für irgendwelche Beunruhigung gibt“, hieß es. Mandela war Ende 2012 wegen einer Lungeninfektion und einer Gallensteinoperation behandelt worden.

Gerücht um Geldgeschenke: Hunderte stürmen Bank

Ein Gerücht um angebliche Geldgeschenke einer Bank hat auf Teneriffa einen regelrechten Run auf Geldautomaten verursacht. Wie spanische Medien am Sonnabend berichteten, stürmten Hunderte von Menschen am Freitagabend auf der Kanaren-Insel die Ausgabemaschinen der „CajaCanarias“. Das böse Erwachen dürfte jedoch bald kommen. Die abgehobenen Beträge würden nämlich bald vom Konto abgezogen werden, sagte ein „CajaCanarias“-Sprecher.