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Hygiene-Fall: Zwei Monate Duschverbot wegen Legionellen ++ Notfall: Deutsche von Teide-Berg auf Teneriffa gerettet ++ Überfall: Betrunkener bedroht Richter bei Verhandlung mit Pistole ++ Durchfall: 63 Gäste erkranken im „besten Restaurant der Welt“

Zwei Monate Duschverbot wegen Legionellen

Noch mindestens zwei Monate müssen die etwa 500 Bewohner eines Hochhauses im schwäbischen Neu-Ulm mit einem Duschverbot rechnen. Das Verbot aufgrund der hohen Zahl der festgestellten Keime (Legionellen) im Hochhaus Donaucenter gilt bereits seit Ende vergangenen Jahres. Nun soll die erste Desinfektion stattfinden, sagte Eigentümerbeirat Jochen Sporhahn. Diese werde eine Woche später wiederholt. „Danach gibt es eine Zwangspause von zwei Wochen, dann erst kann wieder eine Laborprüfung stattfinden, und die dauert drei Wochen.“

Deutsche von Teide-Berg auf Teneriffa gerettet

Zwei von Schnee und Eis eingeschlossene Wanderer aus Deutschland sind auf Teneriffa vom Teide, dem mit 3718 Metern höchstem Berg Spaniens, gerettet worden. Bei großer Kälte und Windböen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde habe ein Rettungsteam die Touristen per Hubschrauber aus 3555 Meter Höhe geborgen. Der 31-jährige Mann und die 24-jährige Frau seien in eine Notlage geraten, hätten die Behörden aber kontaktieren und ihre Position durchgeben können. Die Geretteten seien wohlauf.

Betrunkener bedroht Richter bei Verhandlung mit Pistole

Ein Betrunkener hat vor dem Freiburger Amtsgericht einen Richter mit einer Pistole bedroht. Bei der Verhandlung, in der es um einen Familienstreit ging, habe der Mann plötzlich eine Pistole unter seiner Jacke hervorgezogen, den Lauf auf den Richter gerichtet und abgedrückt, teilte die Staatsanwaltschaft Freiburg mit. Es war jedoch nur ein Klicken zu hören, da die Waffe nicht geladen war. Anschließend steckte der Mann die Pistole wieder ein und entschuldigte sich. Ein Wachtmeister überwältigte ihn. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung.

63 Gäste erkranken im „besten Restaurant der Welt“

Auch im „besten Restaurant der Welt“ kann man sich den Magen verderben. Essen in dem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Kopenhagener Restaurant „Noma“ hat nach Angaben der Behörden bei 63 Gästen Erbrechen und Durchfall verursacht. Die Ansteckungsquelle sei noch nicht endgültig geklärt, sei aber wahrscheinlich ein „unglücklicher Mitarbeiter“, der nichts von seiner eigenen Infektion gewusst habe.