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In Kürze I

Wütet: Jackson-Mutter verklagt Konzertveranstalter ++ Kränkelt: Queen sagt Wales-Besuch wegen Beschwerden ab ++ Provoziert: „Nackter Wanderer“ wandert hinter Gitter ++ Verehrt: Richard Burton bekommt Stern auf „Walk of Fame“

Jackson-Mutter verklagt Konzertveranstalter

Der Tod von Michael Jackson beschäftigt erneut ein amerikanisches Gericht. Eine Richterin ließ die Zivilklage von Jacksons Mutter Katherine gegen den Konzertveranstalter AEG Live zu. Dieser soll nach Jacksons Ansicht fahrlässig einen Arzt engagiert und dann nicht ausreichend überwacht hatte. Der Kardiologe Conrad Murray wurde später wegen einer Mitschuld am Tod des Sängers zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Jackson starb während der letzten Vorbereitungen für die Shows im Juni 2009, nachdem ihm Murray das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte.

Queen sagt Wales-Besuch wegen Beschwerden ab

Die britische Queen Elizabeth II. hat einen Besuch in Wales wegen Magen-Darm-Problemen abgesagt. Das teilte der Buckingham Palast mit. Am Sonnabend hätte die 86-jährige Monarchin an einer Militärfeier zum walisischen Nationalfeiertag St. David's Day in Swansea teilnehmen sollen. Eine Sprecherin des Palastes sagte: „Die Königin kann Swansea nicht besuchen, weil sie an den Symptomen einer Gastroenteritis leidet.“ Stattdessen bleibe die Queen über das Wochenende in Windsor. Ihr Gesundheitszustand werde in den kommenden Tagen neu beurteilt. Kommende Woche sollen sie und Prinz Philip für einen Zwei-Tages-Besuch nach Rom fliegen.

„Nackter Wanderer“ wandert hinter Gitter

Ein Gutteil der vergangenen zehn Jahre hat der Brite Stephen Gough bereits hinter Gittern verbracht, weil er am liebsten unbekleidet durchs Leben geht. Nun hat es den „Nackten Wanderer“ wieder erwischt. Ein Gericht schickte ihn in Southhampton mindestens bis 25. März in Arrest. Dasselbe Gericht hatte den freizügigen Briten am zuvor dazu verdonnert, in der Öffentlichkeit „zumindest seine Genitalien und seinen Hintern zu bedecken“. Doch der 54-Jährige blieb ungerührt und verließ das Gebäude nur mit Socken, Stiefeln und einem Rucksack bekleidet.

Richard Burton bekommt Stern auf „Walk of Fame“

Posthume Sternstunde für Richard Burton: Gleich neben der Plakette seiner großen Liebe Elizabeth Taylor hat jetzt auch Richard Burton einen Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“. Unter dem Applaus und Jubel zahlreicher Zuschauer wurde der Stern für den 1984 gestorbenen britischen Schauspieler am Freitag (Ortszeit) in Los Angeles enthüllt. Auch zwei Adoptivtöchter Burtons und drei Enkelkinder waren zu der live im Internet übertragenen Verleihung der 2491. Plakette auf dem berühmten Bürgersteig gekommen. Der Schauspieler Michael Sheen (44), wie Burton ebenfalls ein gebürtiger Waliser, sprach in einer Rede von einem „Tag des Stolzes für Wales“.