Ausstellung

Ritter von Weltrang

Neue Bühne für alte Ritter: Dresdens Staatliche Kunstsammlungen sind mit der Präsentation zu Rittertum und Turnierwesen im 15. bis 17. Jahrhundert in der Rüstkammer des Residenzschlosses um eine Attraktion reicher.

Damit ist zugleich der Riesensaal zurück, der vor 280 Jahren durch Umbau verschwand. Mit Verweis auf die seit 2010 bestehende Türckische Cammer sprach Generaldirektor Hartwig Fischer von einem „weiteren Meilenstein für die Rüstkammer“ als einer Sammlung von Weltrang.

In dem 750 Quadratmeter großen Raum, wo einst prachtvoll getafelt und getanzt wurde, sind 350 Exponate zu sehen. Dazu gehören Harnische, Turnier- und Prunkwaffen, kostbar bestickte und mit Edelsteinen versehene Sättel, federgeschmückte Helme, Schilde, Gemälde und elf geschnitzte Pferde. In Ausbau und Einrichtung des Riesensaals investierte Sachsen 13Millionen Euro.