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Belgien: Dutroux-Opfer wollen in Straßburg klagen ++ Großbritannien: Keine juristischen Schritte nach Kate-Scherzanruf ++ China: Mindestens neun Tote bei Feuerwerksexplosion ++ Deutschland: Kinderbetreuer gesteht Missbrauch

Dutroux-Opfer wollen in Straßburg klagen

Angehörige der Opfer des belgischen Mädchenmörders Marc Dutroux wollen vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg ziehen. Die Angehörigen wehren sich dagegen, dass sie nach belgischem Recht bei Entscheidungen über eine vorzeitige Freilassung des Täters nicht angehört werden. Am Montag soll ein Gericht in Brüssel über einen Antrag Dutroux’ auf Entlassung aus der Haft entscheiden. Der heute 56-jährige Dutroux war 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er sechs Mädchen und junge Frauen vergewaltigt hatte.

Keine juristischen Schritte nach Kate-Scherzanruf

Nach ihrem Scherzanruf in der Londoner Klinik, in der die schwangere Herzogin Kate behandelt wurde, müssen die australischen Radiomoderatoren keine juristischen Schritte in Großbritannien befürchten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Eine Krankenschwester nahm sich nach dem Telefonat das Leben. Sie hatte das Gespräch, in dem sich die Moderatoren als Queen Elizabeth II. und Thronfolger Prinz Charles ausgaben, an die Station weitergeleitet, auf der Kate lag.

Mindestens neun Tote bei Feuerwerksexplosion

Ein Lastwagen mit explodierendem Feuerwerk hat in China eine Brücke zum Einsturz gebracht und mindestens neun Menschen in den Tod gerissen. 13 weitere Menschen wurden nach ersten Berichten verletzt, vier von ihnen schwer. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen. Das Unglück passierte am Freitag auf einer Schnellstraße im Kreis Mianchi nahe der Stadt Sanmenxia in der Provinz Henan.

Kinderbetreuer gesteht Missbrauch

Ein Kinderbetreuer aus Wuppertal steht unter Verdacht, sich an mehreren Kindern vergangen zu haben. Es gebe belastendes Film- und Bildmaterial, sagte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert am Freitag. Den Ermittlern war das Material bei einer Hausdurchsuchung in die Hände gefallen. Den sexuellen Missbrauch zweier siebenjähriger Mädchen habe der 23-Jährige bereits gestanden.