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In Kürze

Zugestanden: Beyoncé: Auftritt bei der Vereidigung war Playback ++ Geplant: Jennifer Hudson singt mit Schülern aus Newtown ++ Verhört: Bollywood-Star Salman Khan wegen Totschlags vor Gericht ++ Geehrt: Ein riesiges Wandgemälde für Bruce Willis

Beyoncé: Auftritt bei der Vereidigung war Playback

Nach tagelangem Schweigen hat die 31-jährige Sängerin eingeräumt, dass während ihres Auftritts bei der Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama ein Playback lief. „Ich bin eine Perfektionistin“, meinte sie am Donnerstag in New Orleans. Bei der Vereidigung vor dem Kongress in Washington habe sie aber nicht mehr genügend Zeit für Tonproben gehabt. Außerdem sei es kalt gewesen. Da habe sie sich bei der Nationalhymne lieber auf ein Playback verlassen. Das sei durchaus üblich. Sie hätte den Präsidenten nicht enttäuschen wollen. „Ich hätte mich nicht wohlgefühlt, live zu singen“, sagte der Popstar.

Jennifer Hudson singt mit Schülern aus Newtown

Die Sängerin Jennifer Hudson wird zusammen mit Schülern der Sandy Hook Grundschule aus Newtown am Sonntag beim Super Bowl auftreten, wie US-Medien berichten. Bei einem Amoklauf an der Schule waren im Dezember 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet worden. Hudson wird den patriotischen Song „America the Beautiful“ singen, die Schüler bilden den Chor. Geplant ist, dass Hudson mit dem Chor in der Show vor dem Spiel auftritt, kurz bevor Alicia Keys die US-Nationalhymne singt.

Bollywood-Star Salman Khan wegen Totschlags vor Gericht

Dem indischen Filmstar Salman Khan, 47, drohen bis zu zehn Jahre Haft. Er muss sich nach Zeitungsberichten für einen Unfall vor elf Jahren verantworten, bei dem er betrunken mit seinem Geländewagen mehrere Menschen auf einem Gehweg in Mumbai überfahren haben soll. Ein Mensch sei dabei gestorben und vier weitere verletzt worden, berichtete die Zeitung „Times of India“ am Freitag. Salman Khan ist einer der bekanntesten Schauspieler Indiens und eine der großen Macho-Figuren des Bollywood-Films.

Ein riesiges Wandgemälde für Bruce Willis

Schauspieler Bruce Willis gibt es jetzt auch in überlebensgroß: Er ist auf einem riesigen Wandgemälde in den Fox Studios in Los Angeles verewigt worden, berichtet das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“. Enthüllt wurde es zur 25-Jahr-Feier des ersten Films der „Stirb langsam“-Reihe, in dem der Hollywood-Star den New Yorker Polizisten John McClane darstellt. Willis selbst startete ein Feuerwerk, das den Vorhang zu Fall brachte, der das Bild an der Studiowand zuerst verdeckte. Der 57-Jährige zeigte sich geehrt: „25 Jahre – wie die Zeit vergeht“, sagte der Schauspieler nach der Zeremonie. Der fünfte Film der Reihe mit dem Titel „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ läuft am 14. Februar in den deutschen Kinos an.