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USA: Erneut Schießerei an College – drei Verletzte ++ Indonesien: Britin auf Bali zur Todesstrafe verurteilt ++ Deutschland: Dank Facebook: Hundedieb schnell gefasst ++ China: Kinobesucher empört über zensierten James Bond

Erneut Schießerei an College – drei Verletzte

Bei einer Schießerei an einem College im US-Bundesstaat Texas sind am Dienstag Medienberichten zufolge drei Menschen verletzt worden. Darunter befinde sich auch einer der beiden Schützen, meldete der Nachrichtensender CNN. Der zweite Verdächtige sei geflohen. Offenbar hätten sich zwei Menschen auf dem Campus eine Schießerei geliefert. Dabei seien auch zwei unbeteiligte Studenten getroffen worden, sagte Young. Vor einer Woche waren bei einer Schießerei auf dem Parkplatz eines Colleges in Kentucky zwei Menschen getötet worden.

Britin auf Bali zur Todesstrafe verurteilt

Die 56-jährige Britin Lindsay Sandiford ist auf der indonesischen Ferieninsel Bali zum Tode verurteilt worden, weil sie 4,8 Kilogramm Kokain einschmuggeln wollte. Sie sei zum Kurierdienst gezwungen worden, das Leben ihrer Kinder habe auf dem Spiel gestanden, sagte die Britin vor Gericht. Die Richter sahen keine mildernden Umstände. Sie verhängten die Todesstrafe, obwohl die Staatsanwaltschaft angesichts des Alters der Frau nur 15 Jahre Haft gefordert hatten.

Dank Facebook: Hundedieb schnell gefasst

Ein mutmaßlicher Hundedieb ist im westfälischen Bad Sassendorf durch einen Facebook-Aufruf geschnappt worden. Eine 44-Jährige hatte ihren Vierbeiner während eines Einkaufs vor einem Geschäft angeleint. Als sie den Laden verließ, war er verschwunden. Die Nichte der Frau stellte kurzerhand ein Bild des Rassehundes bei Facebook ein. Nur eine Stunde später meldete sich eine Zeugin.

Kinobesucher empört über zensierten James Bond

Die chinesischen Behörden haben zahlreiche Szenen des James-Bond-Films „Skyfall“ zensiert. Viele Chinesen machen ihrem Ärger darüber im Internet Luft. „Das ist nervig, es ist jedes Mal das Gleiche“, kritisiert Internetnutzer Niccilee in einem chinesischen Mikroblog. Während „Skyfall“ weltweit im Herbst anlief, verschoben die chinesischen Behörden den Start auf 2013. Der Zensur zum Opfer fiel etwa die Szene, in der ein Profikiller einen Wachmann in Shanghai tötet.