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Tödlicher Unfall: Zug der Vogtlandbahn erfasst zwei Arbeiter ++ Heiße Angelegenheit: 48,2 Grad: Hitzewelle in Australien ++ Alter Fall: Aufklärung nach 42 Jahren: Soldat tötete 20-Jährige

Zug der Vogtlandbahn erfasst zwei Arbeiter

Zwei Arbeiter sind am Freitag an einer Baustelle der Bahnstrecke Nürnberg-Dresden bei Mehltheuer (Vogtlandkreis) von einem Zug der Vogtlandbahn erfasst worden. Der Mann und die Frau starben an ihren schweren Verletzungen. Warum die 50-Jährigen in den Gleisbereich gerieten, ist unklar, sagte Eckhard Fiedler von der Bundespolizeiinspektion Klingenthal. Der Mann aus Halle (Sachsen-Anhalt) habe an einer elektronischen Signalanlage gearbeitet, die Frau aus Sehmatal im Erzgebirge war sein Sicherungsposten.

Die Bahnstrecke, die derzeit elektrifiziert wird, war rund vier Stunden gesperrt. „Wir ermitteln in alle Richtungen, gehen nach ersten Erkenntnissen aber von einem Arbeitsunfall aus“, sagte Fiedler.

48,2 Grad: Hitzewelle in Australien

Die Australier schwitzen unter Temperaturen, die vielerorts Rekordmarken brechen. In Eucla, 1500 Kilometer östlich der Westküstenstadt Perth, wurden diese Woche 48,2 Grad gemessen – so viel wie nie zuvor in der Region. Auch Adelaide, Melbourne und Hobart in Tasmanien brachen mit mehr als 40Grad Hitzerekorde.

„Passt auf euch auf und bringt euch in Sicherheit“, twitterte Premierministerin Julia Gillard am Freitag. Sie warnte vor Buschbränden. Straßen und Orte wurden geschlossen. Auch in Sydney strömten die Menschen zu Tausenden zu den Stränden, allerdings waren die Temperaturen deutlich milder: Es wurden „nur“ 29 Grad gemessen.

Aufklärung nach 42 Jahren: Soldat tötete 20-Jährige

Mehr als vier Jahrzehnte nach dem Mord an einer 20 Jahre alten Frau in der Nähe von Flensburg hat die Polizei den Fall aufgeklärt. Die Ermittler gehen von einem damals ebenfalls 20 Jahre alten Bundeswehrsoldaten als Täter aus. Eine Übereinstimmung der DNA des Mannes mit den am Opfer gesicherten Spuren und weitere Indizien belasten den Verdächtigen demnach schwer. Der mutmaßliche Täter war bereits wenige Tage nach dem Mord ins Visier der Ermittler geraten. Die Tat konnte ihm aber 1970 nicht nachgewiesen werden. Der Soldat wird allerdings nie verurteilt werden können. Er starb im Juli vergangenen Jahres.