Ehe-Aus

Sylvie van der Vaart: „Trennung ist endgültig“

Der Fußballprofi muss sich eine neue Bleibe suchen. Beziehungsexperte Boris Becker twittert Tipps

Sylvie van der Vaart hält ihre Ehe mit HSV-Profi Rafael für definitiv gescheitert. „Ich liebe meinen Mann noch immer, aber die Trennung ist endgültig“, sagte die 34 Jahre alte Fernsehmoderatorin der „Bild“-Zeitung. Beide hätten in der Vergangenheit ihre jeweiligen Karrieren verfolgt. Nach unbestätigten Informationen der „Bild“-Zeitung soll es bei einer privaten Silvesterfeier in Hamburg zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Rafael habe sich, genervt von kleineren Streitereien mit seiner Frau, von der Party zurückgezogen und bereits geschlafen. Als Sylvie ihn wecken wollte, sei er hochgeschreckt und habe sie dabei so geschubst, dass sie zu Boden gestürzt sei. „Das war eine große Dummheit von mir“, sagte der Fußballer laut „Bild“.

Die Nachricht von der Trennung des Glamour-Paares beherrschte auch in den Niederlanden die Schlagzeilen. „Rot für Rafael“, titelte die Boulevardzeitung „De Telegraaf“. Und die liberale Tageszeitung „nrc.next“ kommentierte: „Die Firma van der Vaart trennt sich.“ Der niederländische Fußball-Nationalspieler will mit der Trennung professionell umgehen und rasch an die gewohnten Leistungen beim Hamburger SV anknüpfen. „Ich kann nur versprechen, dass ich alles geben werde, um für meinen Verein Top-Leistungen abzuliefern. Die Fans werden den alten Rafael sehen. Auch wenn ich private Probleme habe“, sagte der 29 Jahre alte HSV-Spielmacher der „Bild“-Zeitung.

„Ich habe viele Fehler gemacht, aber ich komme da raus.“ Vom HSV, der sich zu der „privaten Angelegenheit“ nicht weiter äußern möchte, erhält der von einer Oberschenkelverletzung genesene Profi volle Unterstützung. „Gott sei Dank lenkt der Fußball sehr ab“, sagte Trainer Thorsten Fink. „Wenn ich ihm helfen kann, werde ich das tun.“ Und Mitspieler Marcell Jansen betonte: „Das sind private Dinge, die ich nicht weiter kommentieren möchte. Klar ist aber, dass wir Rafael unterstützen werden, wenn er unsere Hilfe braucht.“

Rafael und Sylvie van der Vaart hatten in einer von ihrem Anwalt in Amsterdam verbreiteten Erklärung offiziell ihre Trennung bekannt gegeben. Sohn Damian (6) soll bei Mama Sylvie in der Hamburger 400-Quadratmeter-Wohnung bleiben, Rafael soll sich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Abu Dhabi, das am Mittwoch begann und zehn Tage dauert, eine neue Bleibe suchen.

Unterstützung bekamen die van der Vaarts von einem früheren Tennis-Idol: „Liebe Van Der Vaarts, ich habe euch beide sehr gerne! Bitte keine schnelle Scheidung, vielleicht gehts in 6 Monaten wieder...“, verkündete Boris Becker am Donnerstag via Twitter. Wenig später zwitscherte er hinterher: „Geduld bringt Rosen.“ Er muss es ja wissen. Becker (45) war sieben Jahre lang mit Barbara verheiratet, im Januar 2001 wurden die beiden geschieden. Davor sorgte er mit einem Seitensprung in einer Besenkammer für Aufmerksamkeit. Im Sommer 2009 heiratete er Lilly.

„Da spricht der Fachmann“, lautet ein Kommentar unter Beckers Tweet. Ein anderer: „Bei Beziehungsproblemen nicht verzagen, einfach @Becker_Boris fragen.“ Becker war Mitte Dezember im Internet von zahlreichen persönlichen Attacken überrumpelt worden.

Nach einer grammatisch wie sachlich fehlerhaften Kurzbotschaft bei Twitter hagelte es Kritik. Becker hatte geschrieben: „Grosser Bewunderer von Angela Merkel! Ich bin sehr stolz und werde Patriot, als Sie Friedensnobelpreis gewonnen hat!!!“ Die Kanzlerin und die Europäische Union sind für den Ex-Tennisprofi anscheinend das Gleiche. Auf Twitter haben knapp 150.000Nutzer Beckers Botschaften abonniert.