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Ulm: Drei Menschen sterben bei Massenkarambolage ++ Düsseldorf: Ex-Freund gibt Säureanschlag auf 20-Jährige in Auftrag ++ Großbritannien: Easyjet-Maschine muss in London notlanden

Drei Menschen sterben bei Massenkarambolage

Bei einer schweren Massenkarambolage sind auf einer Bundesstraße bei Ulm in der Silvesternacht drei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, prallten auf der autobahnähnlich ausgebauten B30 südlich von Ulm am Neujahrsmorgen nacheinander zwölf Fahrzeuge aufeinander. Ein 80-jähriges Ehepaar und ein 20-Jähriger aus Baden-Württemberg seien dabei getötet, 13 weitere Menschen verletzt worden. Der Hergang blieb auch am Dienstagnachmittag unklar. Experten prüften im Tagesverlauf weiterhin, ob der in der Nacht vorherrschende Nebel zu dem Unfall auf der vierspurig ausgebauten Bundesstraße beigetragen hat.

Ex-Freund gibt Säureanschlag auf 20-Jährige in Auftrag

Nach einem heimtückischen Säureanschlag auf eine junge Deutschtürkin in Hilden bei Düsseldorf sind zwei Verdächtige in Untersuchungshaft. Richter erließen gegen die 18 und 22 Jahre alten, geständigen Männer Haftbefehle wegen schwerer Körperverletzung, berichtete die Polizei in Mettmann. Der 18-Jährige soll der 20 Jahre alten Frau im Auftrag ihres Ex-Freundes (22) Schwefelsäure ins Gesicht gesprüht und ihr so schwere Verätzungen zugefügt haben. Der mutmaßliche Anstifter war bereits dreimal wegen Gewalt und der Androhung eines Säureanschlags angezeigt worden. Ein Gericht hatte ihm verboten, sich der Frau noch einmal zu nähern.

Easyjet-Maschine muss in London notlanden

Ein Easyjet-Flugzeug mit 151 Insassen hat wegen technischer Probleme in London notlanden müssen. Bei der Landung am Londoner Flughafen Luton habe keine Gefahr für die Menschen an Bord bestanden, versicherte das Unternehmen am Dienstag in der britischen Hauptstadt. Bei dem Airbus A319 sei am Montag während des Fluges von Genf nach Edinburgh Öl am Triebwerk ausgetreten. Der Pilot habe ein Triebwerk abschalten müssen und beschlossen, vorsichtshalber in Luton notzulanden, teilte Easyjet mit. Die Passagiere seien in ein anderes Flugzeug gebracht und dann nach Edinburgh geflogen worden.