Abschied

US-Schauspieler Charles Durning in New York gestorben

Nazis und der Papst zählten zu seinem Repertoire, in der Branche galt er als „König der Charakterdarsteller“.

Der US-Schauspieler Charles Durning ist Heiligabend im Alter von 89 Jahren in New York gestorben. Zweimal war er für den Oscar nominiert: Einmal für seine Rolle als korrupter Gouverneur in dem Film „Das schönste Freudenhaus in Texas“ von 1982, und dann für seine Darstellung als Nazi-Oberst in Mel Brooks „Sein oder Nichtsein“ im Jahr darauf. Vielen ist er zudem an der Seite von Dustin Hoffman als Bewunderer von „Tootsie“ in Erinnerung. Durning spielte überdies in Warren Beattys „Dick Tracy“. In den 90er-Jahren heimste er für Erfolge im Fernsehen und am Broadway einen Golden Globe und einen Tony ein. „Ich habe nie etwas abgelehnt und nie mit Produzenten oder Regisseuren gestritten“, sagte er 2008 in einem Interview. Seine Schauspielerkarriere begann Durning auf der Theaterbühne. Seinen künstlerischen Durchbruch gelang ihm während eines Engagements beim New Yorker Shakespeare Festival. Charles Durning soll auf dem Nationalfriedhof Arlington vor der Toren der US-Hauptstadt Washington beigesetzt werden.